BMW i3: 912 km Reichweite und Einstieg ab 59.900 Euro

BMW i3 2026 Neue Klasse
Quelle: BMW
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

BMW macht Nägel mit Köpfen und legt die Serienpreise für den elektrischen 3er offen. Statt der ursprünglich geschätzten 900 Kilometer attestiert die offizielle WLTP-Homologation dem Topmodell i3 50 xDrive sogar 912 Kilometer Reichweite. Gleichzeitig schieben die Münchner mit dem i3 40 xDrive einen Allrad-Einstieg für 59.900 Euro nach, der das Segment der Elektro-Mittelklasse massiv aufmischt.

Preisstruktur und Leistungsdaten: Allrad-Serienstand ab 59.900 Euro

Monatelang hielt sich BMW bedeckt, was die Preisgestaltung der neuen Elektro-Plattform angeht. Nach der ersten Ankündigung zum elektrischen 3er mit 900 km Reichweite liegen nun belastbare Zahlen vor. Das Basismodell i3 40 xDrive leistet 275 kW (374 PS) bei einem Systemdrehmoment von 520 Nm. Zwei Elektromotoren – 123 kW vorne und 195 kW hinten – beschleunigen den Stromer in 5,4 Sekunden auf Tempo 100. Der Netto-Akkumulator fasst 83 kWh und garantiert eine WLTP-Reichweite von 566 bis 710 Kilometern.

Wer maximale Ausdauer sucht, greift zum i3 50 xDrive für 65.900 Euro. BMW verbaut hier einen NMC-Akkupack mit satten 109 kWh Netto-Kapazität. Bei einer Systemleistung von 345 kW (469 PS) und 645 Nm fällt die 100-km/h-Marke nach 4,7 Sekunden. Dass die finale WLTP-Prüfung mit 912 Kilometern höher ausfällt als die ursprüngliche Werksschätzung, ist im aktuellen Marktumfeld eine echte Ansage. Beide Modellvarianten werden bei 200 km/h abgeregelt.

400 kW Ladeleistung: Technische Überlegenheit trifft Infrastruktur-Realität

Die verbaute 800-Volt-Architektur der Gen6-eDrive-Technologie nutzt erstmals zylindrische Rundzellen. Während der i3 40 xDrive an der Schnellladesäule maximal 300 kW zieht, nimmt der i3 50 xDrive Ladeleistungen von bis zu 400 kW auf. Beide Batteriegrößen laden den Fensterbereich von 10 auf 80 Prozent in exakt 21 Minuten. Für das Topmodell entspricht dies einer durchschnittlichen Ladeleistung von 217 kW sowie einem Reichweitengewinn von bis zu 30,4 Kilometern pro Minute.

Wie unser Praxistest zum iX3 der Neuen Klasse mit hoher Ladeleistung offenbart, bringt diese Performance die bestehende Ladeinfrastruktur an ihre Grenzen. Die vollen 400 kW lassen sich nur an modernsten High-Power-Chargern wie der Alpitronic HYC400 realisieren. An älteren Ladesäulen bremst die Hardware den Fahrzeugakku aus. Wechselstrom lädt der i3 serienmäßig mit 11 kW, optional mit 22 kW. Damit setzt BMW das Tesla Model 3 unter Druck, das bei Ladeleistung und Reichweite das Nachsehen hat.

Karosseriekonzept, Software und Fertigung im Stammwerk München

Mit 4.760 mm Länge, 1.865 mm Breite und 1.480 mm Höhe setzt der i3 auf ein klassisches Stufenheck-Design bei einem Radstand von 2.897 mm. Der Kofferraum fasst 420 Liter, ergänzt durch einen 31-Liter-Frunk für das Ladekabel. Das Interieur dominiert das Panoramic Vision Display unterhalb der Windschutzscheibe in Kombination mit einem 17,9-Zoll-Touchscreen. Physische Tasten entfallen nahezu komplett.

Der Symbiotic Drive erlaubt auf Autobahnen freihändiges Fahren bis 130 km/h. Die Fertigung im Stammwerk München läuft seit August 2026, während die Verbrenner-Montage nach Dingolfing verlagert wird. Die Batteriemontage erfolgt im neuen Werk Irlbach-Straßkirchen mit Rundzellen von CATL und Eve Energy. Als Kernprodukt der Technologieplattform der Neuen Klasse folgen 2027 eine heckgetriebene Variante sowie der sportliche i3 M60 xDrive.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert