Elektroautos auf dem Vormarsch: März 2026 bringt starkes Wachstum bei den E-Auto Neuzulassungen

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Der deutsche Automarkt verzeichnet im März 2026 ein starkes Interesse an Elektroautos. Das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte exakt 70.663 Neuzulassungen rein elektrischer Pkw. Das bedeutet konkret: Fast jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug fährt völlig emissionsfrei. Der Marktanteil klettert auf stolze 24 Prozent. Dieser Wert übertrifft den Jahresschnitt von 19,1 Prozent aus dem Jahr 2025 deutlich. Zum Vergleich: Noch im Februar lag der Anteil bei knapp 22 Prozent.

Dieser plötzliche Anstieg um satte 66,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat passiert nicht ohne Grund. Die Politik lockt mit einer neuen Kaufprämie. Die Automobilhersteller garnieren diese staatliche Förderung zusätzlich mit eigenen, aggressiven Rabattaktionen. Das fehlende Antragsportal der Behörden hält die Käufer offensichtlich nicht vom Weg ins Autohaus ab. Die aktuellen Zahlen spiegeln zudem noch keine Auswirkungen des Iran-Krieges wider. Die Lieferketten arbeiten die Bestellungen der vergangenen Wochen und Monate aktuell noch ungestört ab.

Der gesamte Neuwagenmarkt wächst im März um 16 Prozent auf insgesamt 294.161 Fahrzeuge. Die reinen Stromer treiben diese positive Entwicklung maßgeblich an. Gewerbliche Zulassungen machen dabei mit 65 Prozent den Löwenanteil aus. Privatkunden sorgen aber ebenfalls für ein solides Plus von 22,2 Prozent.

Ein Blick auf die klassischen Verbrenner zeigt hingegen ein klares Bild. Reine Benziner verlieren 4,9 Prozent und landen bei 66.959 Einheiten. Diesel-Fahrzeuge geben ebenfalls leicht nach und verbuchen 37.664 Neuzulassungen. Diese Rückgänge täuschen allerdings etwas. Viele Käufer wechseln lediglich in das Segment der Hybride. Das Kraftfahrt-Bundesamt listet in dieser riesigen Kategorie mit fast 88.000 Fahrzeugen auch simple Mildhybride ohne echte elektrische Reichweite. Echte Plug-in-Hybride mit Stecker machen mit knapp 30.000 Einheiten gut zehn Prozent des Marktes aus. Ein einziges Fahrzeug mit Brennstoffzelle und knapp tausend Autos mit Flüssiggas runden die monatliche Statistik als absolute Exoten ab. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller Neuwagen sinkt durch diesen Mix um knapp neun Prozent auf 100,1 Gramm pro Kilometer.

Die offiziellen Zahlen nach einzelnen Modellen reicht das Amt voraussichtlich am 9. April nach. Ein Blick auf die reinen Elektro-Marken offenbart jedoch schon jetzt die großen Gewinner. Tesla explodiert regelrecht mit einem Plus von über 315 Prozent. Die Amerikaner brachten 9.252 Fahrzeuge auf die Straße. Ein befristeter Rabatt von 3.000 Euro auf das Model Y erzeugte hier offensichtlich massive Vorzieheffekte. Andere Marken wie Smart oder Xpeng feiern ebenfalls starkes Wachstum. Hersteller wie Nio brechen hingegen komplett ein und melden mickrige zwei Zulassungen für den gesamten Monat.


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Ein Kommentar

  1. „.:.Fast jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug fährt völlig emissionsfrei…“ … Das ist sachlich FALSCH!
    Das Auto fährt LOKAL emmisionsfrei. An der Wallbox steht nicht dran, woher die Energie kommt!

    Emmisionsfrei wäre Windkraft und Solar.

    Wenn die Energie von Kraftwerken kommt, raucht es halt nur unsichtbar für den Pseudo-Öko-Autofahrer woanders …

    Und Solar hat noch einen gewaltigen Nachteil:
    Durch die Umwandlung von Gleichspannung in Wechselspannung in PSEUDO-Sinus wird das Elektronetz zusätzlich mit Störquellen beschaltet (kein echter Sinus, wie dieser von mechanischen Generatoren erzeugt wird).
    Und das belastet die Netzbetreiber technisch sehr.

    Aber darüber redet man ja nicht. Das würde am „ach grünen Öko-Image“ der Elektrofraktion rütteln …
    Jede Medaille hat 2 Seiten, man sollte zur eigenen Entscheidungsfindung für oder gegen irgendwas auch die Rückseite der Medaille anschauen (wollen).

    Und die gemessenen Verbräuche von unter 20 kWh auf 100km taugen im Alltag sowieso nicht viel. Das sind Messwerte bei Konstant-Geschwindigkeiten und bei LKW-Tempo, nichts was den Alltag widerspiegelt.
    Sitzen 3 Leute im Auto, geht es Berg und ab und faährt man so, das man auch vorwärts kommt (und nicht nur kriecht), also 120 bis 170 km/h, das sind die Verbräuche ganz schnell im Bereich von 22 bis 35 kWh … und die auch so schön gerechnete Reichweite ist dahin geschmolzen auf meist und 300km oder im schlechtesten Fall unter 200 km …
    Naja, jeder, wie er oder sie es für „richtig“ hält.

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