Galaxy Watch Ultra 2 Leak: Dreitage-Akku und 5G gegen die Apple-Übermacht

Samsung Galaxy Watch Ultra 2025 mit blauem Ziffernblatt
Quelle: Samsung
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Samsungs kommende Galaxy Watch Ultra 2 packt einen gewaltigen 784-mAh-Akku unter die Haube. Die indische Zertifizierungsbehörde BIS hat die Smartwatch mit der Modellnummer SM-L715F gerade offiziell durchgewunken. Damit ist der Marktstart praktisch in Stein gemeißelt.

Wir rechnen fest mit einer Präsentation am 22. Juli auf einem Event in London. Die Uhr teilt sich die Bühne dort sehr wahrscheinlich mit den neuen Foldables. Samsung rüstet sich für einen heißen Sommer und bläst zum direkten Angriff auf die Konkurrenz aus Cupertino.

Was das Datenblatt wirklich hergibt

Ein fetter Akku allein gewinnt noch keinen Blumentopf. Die Hardware-Upgrades haben es in sich, werfen im Alltag aber konkrete Fragen auf.

  • 5G-Modem an Bord: Die Uhr funkt erstmals völlig autark im neuesten Mobilfunkstandard. Standalone-Internet am Handgelenk saugt den Akku extrem schnell leer. Ein echter Nutzen fehlt mir völlig, solange wir keine 4K-Videos auf dem Zifferblatt streamen.
  • Snapdragon Wear Elite & On-Device-KI: Qualcomm liefert den neuen Chip, der Sprachbefehle und Gesundheitsdaten direkt lokal verarbeitet. Das spart Zeit und schützt deine Privatsphäre, weil das Gerät nicht für jeden Schritt in die Cloud funkt.
  • Der XXL-Energiespeicher: Die Batterie legt im Vergleich zur alten Watch Ultra um satte 35 Prozent zu. Wenn das Wearable damit drei volle Tage ohne Steckdose durchhält, verzeihen wir das zweifellos klobige Design.

Diese Kombination baut eine enorme Fallhöhe auf. Samsung positioniert die Watch Ultra 2 ganz klar als direkten Gegenspieler zur Apple Watch Ultra 3. Gerade die lokale KI-Verarbeitung ist ein kluger Schachzug, um Wartezeiten beim Diktieren von Nachrichten abzustellen.

Nichts nervt mehr, als einer Uhr beim Denken zuzusehen. Ob das neue 5G-Modem diesen Geschwindigkeitsvorteil im Alltag direkt wieder zunichtemacht, bleibt abzuwarten. Niemand braucht Highspeed-Downloads auf einem kleinen Touchscreen, wenn am Ende nach einem halben Tag der Bildschirm schwarz bleibt.


Quelle: Sammy Fans

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3 Kommentare

  1. Ich verstehe immer die Tests immer nicht, bei denen die Uhren nur einen Tag halten. Wahrscheinlich spielen die Tester diese mit Macht leer, was mit normaler Nutzung aber wenig zu tun hat. Meine Watch 8 hält locker 2 Tage. Gut, ich nutze kein AOD, weil mich das Leuchten am Handgelenk stört. Ansonsten ist eigentlich alles aktiviert. Selbst wenn ich mal eine Route aufzeichne, wenn wir in den Bergen wandern, komme ich locker auf 1 bis 1.5 Tage. Das war bisher bei jeder Samsung Smartwatch so.

    Noch lächerlicher sind aber die Vergleiche mit Huawei und Konsorten. Ist ja fein das die Uhren drölf Tage halten, dafür muss man dann aber extreme Einschnitte in den Funktionen, der Auswahl an Watchfaces und Apps in Kauf nehmen. Was nützt mir eine Smartwatch, mit der ich weder zahlen kann, noch mein Auto oder die Haustür öffnen? Die können nicht mal auf WhatsApp antworten. Das sind die Nachteile dieser proprietären Systeme, welche die Tester immer zu erwähnen „vergessen“.

    Noch was zu diesem Test: Samsung wird sicher heilfroh sein, dass der berühmte Tester das klobige Design „verzeiht“.
    Das wird in Seoul für deutliches Aufatmen sorgen.

  2. Meine Galaxy Watch 5 kommt derzeit auch auf 3 Tage da ich die Fitnessfunktionen deaktiviert habe und sie unter anderem dazu verwende Inhalte vom Smartphone im Blick zu behalten und zu steuern.
    Demnach würde so eine Watch Ultra bei mir bestimmt auf 6 – 7 Tage kommen.
    Eigentlich toll aber dafür ist mir das Teil zu preisintensiv.

    1. Ist bei mir genauso. Wer diese Watches mehr oder weniger wie eine normale Uhr nutzt, Schlaf aufzeichnet und ein paar Nachrichten beantwortet, kommt locker über 2 bis 3 Tage.
      Wobei ich das Bohei um den Akku sowieso nie verstanden habe. Große Auswahl an Funktionen kostet nun mal Energie, der Platz ist begrenzt und weder Samsung, Apple noch Google sind Zauberer, die die Physik außer Kraft setzen können. Zudem wird doch wohl jeder Mal eine halbe Stunde bis 60 Minuten finden, die Uhr aufzuladen.
      Fairerweise muss ich hier Kritik an Samsung, Apple und Google üben, sowohl was Uhren als auch Smartphones betrifft. Die gebotenen Ladegeschwindigkeiten sind nicht mehr zeitgemäß, dass können andere besser. Mein S26 braucht bspw. über 50.Minuten, von 42 auf 100%
      Dabei hat es nur einen 4400 mAh Akku. Der müsste in höchstens 30 Minuten vollständig geladen sein, von 0 auf 100. Bei den Uhren sieht es nicht anders aus. Das schnelles Laden die Akkus beschädigt, ist ein moderner Mythos. Auf Youtube hat jemand 50 Telefone über 2 Jahre getestet. Hälfte mit Fast Charge, die andere ohne
      Die Akkukapazität war danach bei allen Telefonen dieselbe.

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