Galaxy Z Fold 7: Samsung erklärt, warum der Akku nicht größer wurde

Das Samsung Galaxy Z Fold 7 ist das bislang dünnste Faltsmartphone des südkoreanischen Herstellers. Mit einer Dicke von nur noch 4,2 mm im geöffneten Zustand und 8,9 mm gefaltet, zeigt sich ein klarer Fokus auf kompakte Bauweise. Doch eine Erwartung erfüllte man nicht: Die Kapazität des Akkus blieb mit 4.400 mAh gleich – obwohl viele Nutzer mehr Ausdauer voraussetzten.
Warum Samsung dennoch keinen größeren Akku verbaut hat, begründete nun das Unternehmen. Laut eigenen Angaben stand die Gesamtbalance aus Gewicht, Dicke und Leistung im Vordergrund der Entwicklungsentscheidungen.
Die Hauptursache für den Verzicht auf einen stärkeren Akku liegt in der verbesserten Gehäusearchitektur. Um das Gerät noch dünner zu gestalten, mussten Kompromisse eingegangen werden. Ein größerer Energiespeicher hätte die Baugruppe wieder aufblähen können — was dem Ziel eines schlanken Designs entgegensteht.
Zwar bleibt die Kapazität unverändert, doch die Effizienz soll durch den neuen Exynos 2500-Chip und optimiertes Android 16 gesteigert worden sein. Dadurch wird weniger Energie verbraucht, auch bei intensiver Nutzung. Der Chip basiert auf 3-nm-Technologie und gilt als besonders stromsparend.
Ein größerer Akku hätte auch andere Anpassungen erfordert — etwa an der Scharnierkonstruktion oder am Innenleben. Doch Samsung setzte stattdessen auf die neue FlexHinge 3.0 , die weniger sichtbare Falzlinien und höhere Stabilität bietet. Diese Technik beanspruchte aber Raum, der einem stärkeren Akku sonst zur Verfügung gestanden hätte.
Dazu kommt das Titanium Plate Layering , das für ein stabileres Display sorgt. Die Schutzschicht wurde zudem verstärkt, um Brüche zu minimieren. Dies erhöhte die Gesamtrobustheit, nahm aber ebenfalls Platz weg, der einem größeren Akku zugutegekommen wäre.
Samsung betont, dass man sich nicht allein auf die Kapazitätszahl verlässt, sondern auf eine Kombination aus Hardware und Software setzt. One UI 8 enthält spezielle Stromsparfunktionen, die je nach Nutzungsumfang aktiviert werden. Beim Multitasking oder beim Einsatz von Gemini Live greift eine intelligente Priorisierung, die sicherstellt, dass Ressourcen gezielt verteilt werden.
Zusätzlich optimierte das Unternehmen die Displayansteuerung: Das Dynamic AMOLED 2X Panel soll weniger Energie ziehen, selbst wenn es mit 120 Hz läuft. Laut internen Tests reicht die Kapazität so für einen ganzen Tag intensiver Nutzung, inklusive Videowiedergabe, Web-Surfen und KI-Funktionen.
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Klingt alles wieder zu schön um wahr zu sein.
Die ersten unabhängigen Tests werden sicher das Gegenteil zeigen.