Geheimprojekt „Boppy“: Warum Apple jetzt schon iOS 28 entwickelt

Apple plant das Jahr 2028. Die Entwickler arbeiten bereits an den Systemen iOS 28 und macOS 28. Das Projekt läuft intern unter dem Namen „Boppy“.
Normalerweise folgt die Software-Entwicklung einem festen Jahrestakt. Aktuell steht eigentlich die Version 27 auf dem Plan. Apple überspringt in den Laboren eine Generation, um ein wichtiges Jubiläum vorzubereiten.
Das iPhone feiert Geburtstag
Im Jahr 2028 wird das iPhone zwanzig Jahre alt. Die Software für diesen Geburtstag braucht tiefgreifende Änderungen an der Basis. Apple trennt die Systeme intern nach bestimmten Namen auf:
- iOS 28 und iPadOS 28: Diese mobilen Versionen heißen intern „Bell“.
- macOS 28: Das Desktop-System trägt den Codenamen „Poppy“.
- Gesamtprojekt: Die Kombination ergibt das Wort „Boppy“.
Die aktuelle Generation für das nächste Jahr heißt dagegen noch „Rizz“. Apple bastelt bei „Boppy“ bereits an neuen App-Architekturen und frischen Designs. Einzelne Teams prüfen jetzt die Machbarkeit der neuen Funktionen.
Apple unter Druck
Das frühe Fundament für iOS 28 ist eine logische Konsequenz aus den Fehlern der Vergangenheit. Apple leidet oft unter Software-Baustellen, die im Jahrestakt hastig zusammengeflickt werden. Samsung und Google zeigen mit langer Update-Garantie, wie wichtig stabile Software-Strukturen sind.
Der Name „Boppy“ deutet zudem auf eine engere Verschmelzung von Mac und iPhone hin. Apple muss beim Jubiläum liefern, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Ein einfaches Design-Update reicht für das zwanzigjährige Jubiläum nicht aus.
Quelle: Bloomberg
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