Google blockiert Apple Health: Fitbit-Nutzer gucken in die Röhre

Google Health verweigert den Datenexport zu Apple Health. Wer seine Fitbit-Schritte in der Apple-Welt sehen will, scheitert aktuell an einer digitalen Einbahnstraße. Google lässt Daten derzeit nur importieren, sperrt den Rückweg aber komplett.
Das Problem fliegt kurz nach dem Zwangswechsel von der Fitbit-App zu Google Health auf. Nutzer beschwerten sich im Netz über das unfertige Design und fehlende Funktionen. Jetzt herrscht auch bei der Apple-Anbindung Frust.
Google verspricht viel und liefert die Einbahnstraße
In den Menüs verspricht die neue App eine reibungslose Synchronisation in beide Richtungen. Die Realität sieht im Alltag anders aus. Ein Blick in die Support-Dokumente verrät, dass Google Health Daten von Apple bisher nur liest.
- Sackgasse für Fitness-Daten: Schritte und Schlafwerte von Fitbit wandern nicht in die Apple-App.
- Verspätetes Update: Google stellt die Export-Funktion vage für das Jahresende 2026 in Aussicht.
- KI-Funktionen blockiert: Der neue KI-Coach bleibt vorerst für Apple Watch und Garmin gesperrt.
Apple macht es vor, Google spielt auf Zeit
Die Verzögerung ist ein strategisches Foul. Samsung und Apple zeigen seit Jahren, wie wichtig ein offenes Gesundheits-Ökosystem für die Kundenbindung ist. Google schottet seine Pixel Watch und die Fitbit-Gurte künstlich ab, um Nutzer im eigenen Kosmos zu halten.
Wer monatlich Geld für Gemini Pro bezahlt, bekommt die Premium-KI-Funktionen auf der Apple Watch trotzdem nicht geliefert. Die Hardware-Konkurrenz wird bewusst benachteiligt. iPhone-Besitzer mit einem Fitbit-Band müssen nun monatelang auf ein simples Software-Update warten.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
