Google Green Light: KI optimiert Ampeln für weniger Staus und CO2

Google erweitert sein Projekt Green Light deutlich. Die Initiative zur intelligenten Steuerung von Verkehrsampeln ist nun in über 20 Städten weltweit im Einsatz. Das System analysiert anonymisierte Daten von Google Maps, um Städten konkrete Vorschläge für eine bessere Ampelschaltung zu liefern. Das Ziel ist eine flüssigere Grüne Welle.
Diese Optimierung bringt direkte Vorteile für die Umwelt. Weniger Anhalten und Wiederanfahren an Kreuzungen senkt den Kraftstoffverbrauch. Erste Auswertungen zeigen beeindruckende Ergebnisse. In bereits umgestellten Städten konnte die Anzahl der Stopps an den behandelten Kreuzungen um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Dies führt zu einer messbaren Verringerung der CO2-Emissionen im Stadtgebiet.
Anders als viele andere Funktionen in Google Maps richtet sich Green Light nicht primär an Autofahrer. Stattdessen stellt Google Stadtplanern und Verkehrsingenieuren ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung. Eine spezielle KI wertet das immense Datenaufkommen aus und erstellt optimale Schaltpläne. Die lokalen Behörden können diese Empfehlungen einfach in ihre bestehenden Systeme integrieren und oft innerhalb kurzer Zeit umsetzen.
Die Liste der teilnehmenden Metropolen wächst stetig und umfasst Standorte auf vier Kontinenten. In Deutschland ist bisher Hamburg als Partnerstadt aktiv. Die erfolgreiche Bilanz macht eine Ausweitung auf weitere Kommunen sehr wahrscheinlich. Langfristig könnte diese Technologie dazu beitragen, den städtischen Verkehr nicht nur effizienter, sondern auch deutlich umweltfreundlicher zu gestalten.
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