Oppo Find X9 Ultra: Launch am 21. April 2026 – alles was kurz vor dem Start bekannt ist

Oppo Find X9 Ultra global Teaser Header
Quelle: X/Twitter @PeteLau
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Oppo ändert endlich seine Strategie. Wer das Find X7 Ultra oder das Find X8 Ultra wollte, musste bisher importieren – beide Modelle blieben China vorbehalten. Damit ist ab dem 21. April 2026 Schluss. Oppo-Chef Pete Lau bestätigte via X den globalen Launch des Find X9 Ultra an diesem Tag. Europa gehört zur ersten Verkaufsphase, Deutschland-Start inklusive. Das ist für europäische Käufer eine echte Premiere.

Gleichzeitig mit dem Find X9 Ultra präsentiert Oppo das Find X9s Pro – ein kompakteres Schwestermodell mit 6,32-Zoll-OLED-Display, MediaTek Dimensity 9500-Chip und 7.000-mAh-Akku, das jedoch voraussichtlich China-exklusiv bleibt. Dazu zeigt Oppo an diesem Tag noch das Oppo Pad 5 Pro, das Pad Mini und die Watch X3 Mini. Der 21. April wird ein volles Programm.

Design: Kompaktkamera-Ästhetik, Kunstleder und orangefarbener Quick Button

Ersten Live-Fotos aus Weibo zufolge zeigt das Find X9 Ultra eine Rückseite aus Kunstleder mit einem Dual-Tone-Split im unteren Bereich. Das Kameramodul ist rund, groß und dominant – auf ihm ist eine Brennweitenspanne von 14–230 mm eingraviert. Das Hasselblad-Logo sitzt prominent auf dem oberen Teil des Gehäuses, der LED-Blitz außerhalb des Moduls links oben.

Das Gerät erscheint in den Farben Tundra, Velvet Sand Canyon und Polar Glacier. Der Rahmen besteht aus Metall, die Dicke liegt je nach Variante zwischen 8,65 und 9,1 mm, das Gewicht bei 235 oder 236 Gramm. An der rechten Seite sitzt der bereits aus Teasern bekannte druckempfindliche Quick Button in Orange – er funktioniert als Kameraauslöser, ermöglicht Zoomsteuerung per Wischgeste und lässt sich für eigene Funktionen konfigurieren, ähnlich der Camera Control bei aktuellen iPhones.

Display: 6,82 Zoll, 3.600 Nits, 144 Hz – klares Upgrade zum Vorgänger

Das Panel ist ein 6,82 Zoll großes flaches LTPO-AMOLED mit QHD+-Auflösung von 3.120 × 1.440 Pixeln, adaptiver Bildwiederholrate bis 144 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 3.600 Nits. Zum Schutz setzt Oppo auf NanoCrystal Glass. Das Find X8 Ultra kam noch mit maximal 120 Hz und 2.500 Nits – das X9 Ultra übertrifft den Vorgänger in beiden Disziplinen spürbar. Das BOE-Panel liefert die Grundlage, das Display ist flach, kein Edge-Screen lenkt ab.

Chip und Benchmark: Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit messbarem Leistungssprung

Die globale Variante des Find X9 Ultra (Modellnummer CPH2841) tauchte kurz vor dem Launch auf Geekbench auf und erreichte 3.584 Punkte im Single-Core-Test sowie 10.812 Punkte im Multi-Core-Durchlauf auf Geekbench 6.6. Das Find X8 Ultra kam mit dem Vorgängerchip auf 3.145 und 9.722 Punkte – der Abstand ist spürbar.

Der im Benchmark-Test aufgetauchte Eintrag zeigt 12 GB RAM und Android 16. Leaks deuten auf bis zu 16 GB RAM und 512 GB Speicher in der Maximalausstattung hin – manche Quellen sprechen sogar von bis zu 1 TB Speicher als Option. Der Chip ist der Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit Adreno 840 GPU, derselbe den auch das Xiaomi 17 Ultra und das OnePlus 15 nutzen.

Kamera: Fünf Sensoren, zwei Periskope, ein neues Teleobjektiv-Konzept

Hier liegt der eigentliche Kern des Geräts. Die Konfiguration umfasst fünf Sensoren: eine 200-MP-Hauptkamera mit Sony LYT-901-Sensor, eine 50-MP-Ultraweitwinkelkamera, eine 200-MP-Periskop-Telekamera mit OmniVision OV52A-Sensor und 3-fachem optischem Zoom, eine 50-MP-Periskop-Telekamera mit Samsung JNL-Sensor und 10-fachem optischem Zoom sowie einen 3,2-MP-Multispektralsensor für verbesserte Farbgenauigkeit.

Besonders das 10-fach-Periskoptele ist das technische Novum. Oppo bezeichnet es als „eingebauten Telekonverter“ – ein Fünf-Spiegel-Prisma komprimiert die Modullänge von 41 mm auf 29 mm bei gleichbleibender Brennweite von 230 mm. Das System liefert nativen 10-fachen optischen Zoom, 20-fachen optischen Qualitätszoom und bis zu 120-fachen digitalen Zoom. Optional soll zudem ein externer Telekonverter mit 300-mm-Brennweite erhältlich sein.

Alle Hauptkameras verfügen über optische Bildstabilisierung. Die Hasselblad-Partnerschaft besteht fort, der Master Mode kehrt zurück. Auf der Vorderseite sitzt eine 50-MP-Frontkamera mit Autofokus.

Akku, Laden und Schutzklasse

Der Akku fasst 7.050 mAh, lädt per Kabel mit 100 Watt und kabellos mit 50 Watt. Einige Leaks sprechen von 7.500 mAh – die offiziellen Daten kommen am 21. April. Das Gehäuse trägt eine dreifache Schutzklasse: IP66, IP68 und IP69 gleichzeitig. Das geht über das hinaus, was die meisten Flaggschiffe bieten.

Software: Android 16 und ColorOS 16

Das Find X9 Ultra läuft ab Werk mit Android 16 und ColorOS 16. Das ist bemerkenswert: Während Samsung, Apple und Google ihre Flaggschiffe noch auf Android 15 oder iOS 18 ausliefern, startet Oppo direkt mit der aktuellen Android-Generation.

Preis und Verfügbarkeit

Den deutschen Startpreis schätzen Branchenbeobachter auf rund 1.400 Euro – damit liegt das Find X9 Ultra preislich auf Augenhöhe mit dem Xiaomi 17 Ultra und dem Samsung Galaxy S26 Ultra. Offizielle Europapreise folgen am 21. April. Der Verkaufsstart in Europa ist für die erste Maiwoche geplant.

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