Google rollt zweites Mai-Update aus: QR-Codes für den Datentransfer zu Apple und KI-Suche im Play Store

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Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Google schraubt im Mai weiter an den Systemdiensten und schickt die zweite Update-Welle für die Play-Dienste und den Store auf die Reise. Während viele Smartphone-Besitzer noch auf den aktualisierten Datumsstempel in den Sicherheitseinstellungen warten, liefert der Konzern im Hintergrund bereits handfeste Funktionen aus. Besonders auffällig ist die Annäherung an das Konkurrenz-Ökosystem von Apple. Quick Share lernt dazu und ermöglicht den Datentransfer von Android zu iOS nun über QR-Codes und Cloud-Anbindungen. Das ist ein längst überfälliger Schritt, um den Datenaustausch zwischen den Plattformen zu vereinfachen, ohne sich in komplizierten Drittanbieter-Lösungen zu verheddern.

Auch beim Thema Sicherheit legt Google nach und implementiert einen Schutz gegen Telefonbetrug. Die Funktion erkennt automatisch, wenn Betrüger die Telefonnummern bekannter Banken vortäuschen, und beendet solche Gespräche sofort. Das dürfte im Alltag deutlich mehr Ruhe bringen als jede Warn-App. Wer zudem in Gebieten mit öffentlichen Sicherheitswarnungen unterwegs ist, kann diese Meldungen nun direkt in die eingestellte Systemsprache übersetzen lassen. Im Bereich der Kontoverwaltung gibt es Änderungen für Familien-Admins: Auf Geräten, die mehrere Administratoren zulassen, können Eltern nun anderen Nutzern weitreichende Zugriffsrechte erteilen.

Der Play Store selbst wird zunehmend zur KI-gesteuerten Suchmaschine. Mit den neuen Funktionen der KI-Übersicht und der interaktiven Suche lassen sich gezielt Informationen zu Sportübertragungen oder Filmen abfragen. Wer auf der Suche nach Unterhaltung ist, bekommt direkt im Store Trailer angezeigt und erfährt, welcher Streamingdienst den jeweiligen Inhalt im Katalog führt. Comic-Fans dürften sich über Leseproben für Mangas und Webtoons freuen, die nun direkt auf den App-Detailseiten auftauchen. Auch die Sprachbarriere bei Spiele-Tipps sinkt, da Fragen zu Games nun in mehreren asiatischen Sprachen sowie Spanisch und Portugiesisch unterstützt werden.

Die technischen Neuerungen finden sich in den Versionen 26.17 und 26.18 der Play-Dienste sowie den Store-Versionen 51.3 und 51.4 wieder. Da diese Updates meist geräuschlos im Hintergrund einlaufen, lohnt sich ab und zu der manuelle Blick in die Einstellungen unter dem Punkt Softwareupdates. Ein anschließender Neustart ist oft nötig, um die Änderungen tatsächlich scharfzuschalten. Dass Google nun auch die Sicherung und Wiederherstellung der Autofill-Einstellungen ermöglicht, ist eine kleine, aber feine Erleichterung beim Umzug auf ein neues Gerät, die den Alltag mit dem Google-Konto spürbar runder macht.


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