Kein Touch ID für die Apple Watch Series 12 & Watch Ultra 4: Warum Apple beim Akku keine Kompromisse macht

Apple Watch Ultra 3
Quelle: Apple
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Wer gehofft hat, seine Apple Watch Series 12 oder die Ultra 4 demnächst per Fingerabdruck zu entsperren, muss diesen Gedanken wohl erst einmal parken. Aktuelle Berichte legen nahe, dass Apple die Idee von Touch ID am Handgelenk vorerst beerdigt hat. Der Grund ist so simpel wie nachvollziehbar: Platzmangel. Ein biometrischer Sensor unter dem Display oder in der Seitentaste frisst wertvolles Volumen im Gehäuse, das die Ingenieure in Cupertino lieber für größere Akkus und neue Gesundheitssensorik reservieren. Man bleibt in Kalifornien bei der Ansicht, dass das automatische Entsperren über das iPhone für den Alltag völlig ausreicht.

Für die Generation 2026 bedeutet das zwar den Verzicht auf ein neues Hardware-Gimmick, aber im Gegenzug die Aussicht auf eine spürbar längere Laufzeit. Größere Akkus stehen ganz oben auf der Prioritätenliste, gefolgt von fortschrittlicheren Sensoren, die langfristig sogar eine nicht-invasive Blutzuckermessung ermöglichen könnten. Wer allerdings auf ein optisches Feuerwerk wartet, braucht Geduld. Vor 2028 ist mit einem grundlegenden Redesign der Apple Watch kaum zu rechnen. Apple verfeinert lieber das Bestehende, statt durch Integration teurer Authentifizierungslösungen die Kosten und die Bauweise unnötig aufzublähen.

Parallel dazu kühlt die Aufregung um Apples Headset-Pläne merklich ab. Die Vision Pro 2 wird laut gut informierten Kreisen frühestens in zwei Jahren das Licht der Welt erblicken. Apple scheint die Prioritäten innerhalb seiner Hardware-Teams massiv verschoben zu haben. Ein großer Teil der Experten, die ursprünglich an Mixed-Reality-Headsets arbeiteten, wurde abgezogen, um die Entwicklung smarter Brillen und KI-gestützter Wearables wie Kamera-AirPods voranzutreiben. Das günstige Einstiegsmodell „Vision Air“ wurde offenbar komplett gestrichen. Apple konzentriert sich nun darauf, Siri schlauer zu machen und neue Formfaktoren zu erforschen, während das sündhaft teure Vision Pro Headset erst einmal allein auf weiter Flur bleibt.


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