SAIC MG 4X: Semi-Solid-State-Batterie zum Kampfpreis in China gelandet

SAIC MG 4X
Quelle: SAIC
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Wer glaubt, dass die großen Sprünge in der Akkutechnologie noch Jahre entfernt sind, sollte einen Blick auf den chinesischen Heimatmarkt von SAIC werfen. Dort schickt MG gerade den MG 4X ins Rennen, ein elektrisches SUV, das den hiesigen Markt in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis alt aussehen lässt.

Während man in Europa oft noch über die Vor- und Nachteile von klassischen Lithium-Eisenphosphat-Akkus diskutiert, bietet MG in der Topversion bereits eine Semi-Solid-State-Batterie an. Diese Zwischenstufe zur echten Festkörperbatterie ist kein bloßes Laborexperiment mehr, sondern steht mit 64,2 kWh Kapazität in der Preisliste. Das Versprechen dahinter ist simpel: Mehr Energiedichte bedeutet mehr Reichweite bei weniger Gewicht, dazu kommen eine stabilere Ladeleistung und deutlich weniger Zicken bei Minusgraden.

In China kostet das Basismodell mit herkömmlichem 53,9-kWh-LFP-Speicher umgerechnet gerade einmal 13.700 Euro. Selbst für die technisch spannendere Variante mit dem neuen Hybrid-Akku und 150 kW Leistung rufen die Chinesen Preise auf, die hierzulande kaum für einen gebrauchten Kleinwagen reichen.

Im Innenraum setzt MG auf die Zusammenarbeit mit Oppo, um das Infotainment auf dem 15,6-Zoll-Monitor geschmeidig zu halten – inklusive Sitzen, die sich für Ladepausen komplett flachlegen lassen. Dass der Wagen unter dem Namen MG4 EV Urban auch nach Europa kommt, ist sicher. Dass er hier auch nur annähernd 14.000 Euro kosten wird, hingegen nicht.


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