Googlebooks werden bezahlbar: Die Pläne für billigere Modelle

Google startet seine neue Notebook-Klasse Googlebook noch in diesem Jahr im teuren Premium-Segment. Später folgen günstigere Modelle für schmalere Budgets. Das bestätigte ChromeOS-Chef John Maletis in einem Interview. Die ersten Geräte sollen direkt gegen Apples MacBook antreten.
Echtes Android statt ChromeOS
Das neue Betriebssystem basiert auf dem Android-Techstack und lief intern unter dem Codenamen Aluminium OS. Es handelt sich um eine komplette Neuentwicklung, nicht um ein umbenanntes ChromeOS. Ein großer Vorteil im Alltag ist die native Ausführung von Android-Apps.
- Keine Emulation: Apps laufen ohne Leistungsverlust direkt auf dem System.
- Bekanntes Design: Die leuchtende Glow Bar der alten Chromebook-Pixel-Modelle kehrt zurück.
- Strikte Hardware-Vorgaben: Google verlangt von Partnern wie Lenovo, Acer und Asus starke Prozessoren mit eigener NPU.
Die künstliche Intelligenz Gemini sitzt tief im Kern des Systems. Google spricht hier von einem reinen Intelligenzsystem.
Teurer Start und die Strategie für alte Geräte
Die Preise der ersten Generation dürften hoch ausfallen. Experten schätzen, dass günstigere Modelle für 400 bis 600 US-Dollar erst in zwei Jahren folgen. Google kopiert hier die klassische Strategie von Apple und Samsung: Erst die Technik-Fans melken, dann die Masse bedienen.
Für Besitzer aktueller Hardware gibt es gute Nachrichten. Google führt vorerst eine Doppelstrategie.
Einige bestehende Chromebooks erhalten später ein Firmware-Update auf das neue System. Das betrifft zunächst Geräte von Privatkunden. Reguläre Chromebooks erhalten weiterhin Support und Sicherheits-Patches bis zum Jahr 2034.
Quelle: Chrome Unboxed
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