Günstiges E-Auto von VW? Der ID. Cross lässt nicht mehr lange auf sich warten

VW ID. Cross
Quelle: Auto Express
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Mitte Juli 2026, genauer gesagt in der Kalenderwoche 29, lässt Volkswagen die Hüllen beim neuen ID. Cross endlich fallen. Wer jetzt allerdings hofft, direkt nach der Präsentation das versprochene Schnäppchen für 27.990 Euro schießen zu können, sollte sich auf eine Geduldsprobe einstellen. Wolfsburg fährt hier nämlich wieder die Strategie, die wir schon vom ID. Polo kennen: Zuerst kommen die teuren Ausstattungslinien auf den Markt, während die preiswerte Basisversion noch eine ganze Weile in der Warteschleife bleibt. In der Schweiz sieht die Lage ähnlich aus, dort startet der Einstieg theoretisch bei 26.000 Franken, praktisch wird man zum Verkaufsstart aber wohl deutlich tiefere Taschen brauchen.

Aktuell kostet der ID. Polo knapp 33.800 Euro, weil Volkswagen das günstige Grundmodell schlicht noch nicht liefert. Beim ID. Cross droht ein identisches Szenario, bei dem Käufer erst einmal die 30.000-Euro-Marke knacken müssen, um überhaupt eine Bestellung absetzen zu dürfen. Dabei liefert die Technik des kleinen Stromers durchaus solide Argumente für die Stadt und das Umland. In der kleinsten Ausführung steckt ein Akku mit 37 Kilowattstunden, der das Fahrzeug im Idealfall 316 Kilometer weit bringt. Der Motor leistet 85 Kilowatt, was für den urbanen Alltag völlig ausreicht. Geladen wird an der Schnellladesäule mit eher gemächlichen 90 Kilowatt.

Wer öfter die Autobahn sieht, muss zwangsläufig zum größeren Paket greifen. Mit 52 Kilowattstunden steigt die Reichweite auf 426 Kilometer, während die maximale Ladeleistung auf immerhin 105 Kilowatt klettert. Diese Upgrades treiben den Preis natürlich sofort in Regionen, die wenig mit dem ursprünglichen Versprechen vom bezahlbaren Elektroauto zu tun haben. Der ID. Cross positioniert sich als bulligere, höher gelegte Alternative zum ID. Polo, der in der Schweiz bereits Ende August auf den Straßen rollen soll. Die ersten Exemplare des Crossovers werden hingegen erst gegen Ende des Jahres bei den Händlern erwartet. Ob die Wolfsburger bis dahin auch das Versprechen des günstigen Einstiegspreises einlösen, bleibt beim Blick auf die aktuelle Modellpolitik eine eher skeptische Vermutung.


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