Honor 600 Lite: Mittelklasse-Angriff mit großem Akku und Metallgehäuse

Honor 600 Lite
Quelle: Honor

Honor schickt mit dem Honor 600 Lite ein neues Smartphone ins Rennen, das vor allem durch seine Materialwahl überrascht. Während die Konkurrenz in dieser Preisklasse meist auf Kunststoff setzt, verbaut Honor einen Rahmen aus Aluminium. Das Gerät tauchte bereits bei einem Händler in Singapur auf und kostet dort umgerechnet etwa 270 Euro. Ein technisches Ausrufezeichen setzt der Hersteller beim Akku. Die Kapazität von 6.250 mAh übertrifft die meisten aktuellen Flaggschiffe deutlich. Geladen wird der Stromspeicher mit bis zu 45 Watt per Kabel.

Das Display misst 6,6 Zoll und nutzt ein AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 2.600 x 1.200 Pixeln. Honor wirbt offensiv mit einer Spitzenhelligkeit von 6.500 Nits bei HDR-Inhalten. Dieser Wert ist in der Praxis mit Vorsicht zu genießen, da er vermutlich nur winzige Bildbereiche für Sekundenbruchteile betrifft. Dennoch verspricht der Bildschirm mit einer erwarteten Bildwiederholrate von 120 Hertz eine flüssige Darstellung. Eine pillenförmige Aussparung für die 16-Megapixel-Frontkamera erinnert optisch an das aktuelle iPhone-Design.

Unter der Haube arbeitet der MediaTek Dimensity 7100 Elite. Dieser Chip bietet solide Alltagskost, reißt aber keine Bäume aus. Honor kombiniert den Prozessor mit 8 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internem Datenspeicher. Das Gehäuse ist nach IP66 gegen Strahlwasser geschützt, was für die Mittelklasse ordentlich ist. Ein interessantes Detail auf der rechten Gehäuseseite ist die dedizierte Kamerataste. Diese soll das Fotografieren mit der 108-Megapixel-Hauptkamera erleichtern.

Bei der restlichen Kamera-Ausstattung müssen Käufer hingegen Abstriche machen. Neben dem Hauptsensor verbaut Honor lediglich eine einfache 5-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Auf ein Teleobjektiv verzichtet der Hersteller komplett. Das Honor 600 Lite erscheint in den Farben Velvet Black und Desert Gold. Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz. Wann das Modell genau in Europa landet, bleibt abzuwarten. Die Listung in Asien deutet jedoch auf einen zeitnahen globalen Verkaufsstart hin.

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