Honor Magic 9 Pro Max: Hands-on zeigt ARRI-Kamera-Protz

Rückseite des Honor Magic 9 Pro Max in der Farbe Moss Green
Quelle: Honor
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Auf Weibo macht derzeit ein unübersehbares Hands-on-Video die Runde, das das neue Spitzenmodell Honor Magic 9 Pro Max weit vor der offiziellen Premiere entblößt. Der chinesische Hersteller stellte das Smartphone erst vor wenigen Tagen auf den Filmfestspielen in Venedig zur Schau – nun liefert die chinesische Gerüchteküche die passenden Details. Das durchgesickerte Material bestätigt nicht nur eine überarbeitete Designsprache mit dem Farbton Moss Green, sondern liefert handfeste Spezifikationen zu einer Kamera-Hardware, die auf dem Papier sprachlos machen soll.

Duale 200-Megapixel-Hardware mit ARRI-Handschrift

Optisch verabschiedet sich Honor beim Pro Max endgültig vom gewohnten „Oreo“-Kameramodul der Magic-8-Reihen. Stattdessen prangt auf der Rückseite eine Kombination aus einem wuchtigen Kamera-Plateau und einem auf der linken Seite platzierten, runden Modul. Die gravierten Kennzeichnungen auf dem Gehäuse lassen keine Zweifel aufkommen: Als Hauptkamera kommt ein 200-MP-Sensor im Format 1/1.28 Zoll mit einer Lichtstärke von f/1.57 zum Einsatz. Eine optische Bildstabilisierung kompensiert dabei Deflektionen von bis zu 3 Grad.

Gleich daneben verbaut der Hersteller ein zweites 200-MP-Modul mit einem 1/1.4-Zoll-Sensor hinter einer Periskop-Teleoptik. Es stehen damit mindestens zwei, womöglich sogar drei 200-MP-Sensoren im Raum. Dass Honor bei der Kamera-Entwicklung mit ARRI zusammenarbeitet, war zwar schon vom Robot Phone bekannt, erlangt beim Magic 9 Pro Max jedoch ein völlig neues Gewicht. Weil die Münchener Kinokamera-Legende beim Vorgänger erst kurz vor Torschluss an Bord kam, blieb der Effekt bescheiden. Beim neuen Topmodell greift die ARRI-Technologie nun spürbar tiefer in die Farbverarbeitung und Videofunktionen ein.

Quadratischer Selfie-Sensor und schlanke Bildschirmränder

Auch an der Vorderseite schraubt der Hersteller an interessanten Details. In der gewohnt breiten Pille für die 3D-Tiefenerkennung verbaut Honor den ersten quadratischen Selfie-Kamera-Sensor in einem Android-Smartphone. Der Bildschirm wird von schmalen, symmetrischen 1 mm Rändern eingerahmt. Für die Akustik dienen oben und unten symmetrische 1216-Lautsprecher. Auf der rechten Gehäuseseite ragt zudem eine überarbeitete AI-Taste heraus.

Im Gehäuse arbeitet Qualcomms neuer Highend-Prozessor, der Ende des Monats auf dem Snapdragon Summit seine Premiere feiert – voraussichtlich der Snapdragon 8 Elite Gen 6. Beim Arbeitsspeicher setzt die Basisvariante auf mindestens 12 GB RAM. Die eigentlich wünschenswerten 16 GB RAM schrumpfen durch die anhaltende Krise auf dem Arbeitsspeichermarkt wohl zur seltenen Wunschausstattung.

Drei Modelle im Anmarsch und die gewohnte Kehrseite

Honor plant für das Ende dieses Monats eine Präsentation von drei Geräten: dem regulären Magic 9, dem Magic 9 Pro und dem gezeigten Magic 9 Pro Max. Der Verkaufsstart auf dem chinesischen Heimatmarkt erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Qualcomm-Ankündigung.

Für Käufer hierzulande bedeutet das allerdings wieder geduldiges Warten. Der Heimatmarkt bekommt das Gerät zügig, doch der globale Ableger lässt vermutlich bis Ende des Jahres oder gar Anfang 2027 auf sich warten. Wer nicht auf den Importweg ausweichen möchte, steht vor einer klaren Geduldsprobe, denn das 200MP-Flaggschiff von Honor droht ohne pünktlichen Europa-Start schlicht in der Versenkung der Warteschleifen zu verschwinden.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert