Honor zündet die nächste Stufe: Magic 8 Pro startet in Deutschland

Honor Magic 8 Pro
Quelle: Honor

Honor bringt seine neue Smartphone‑Generation nach Europa und setzt dabei bewusst auf ein zweigleisiges Konzept. Während das Magic 8 Pro als High‑End‑Modell für maximale Leistung entwickelt wurde, richtet sich das Magic 8 Lite an preisbewusste Käufer. Beide Geräte erscheinen zunächst im Vereinigten Königreich und markieren den Auftakt für Honors nächste KI‑Offensive.

Das Honor Magic 8 Pro nutzt einen besonders leistungsstarken Snapdragon‑Chip der Elite‑Serie, der anspruchsvolle Spiele mit hochskalierter Grafik und deutlich erhöhter Bildrate ermöglicht. Eine Silizium‑Kohlenstoff‑Batterie mit 6.270 Milliamperestunden sorgt für lange Laufzeiten und lässt sich per Kabel mit 100 Watt oder kabellos mit 80 Watt schnell wieder aufladen. Das OLED‑Display misst 6,71 Zoll, erreicht eine außergewöhnlich hohe Spitzenhelligkeit und passt seine Bildrate flexibel an. Verschiedene KI‑gestützte Optimierungen sollen die Darstellung natürlicher wirken lassen.

Bei der Kamera setzt Honor auf ein Setup, das besonders bei schlechten Lichtverhältnissen überzeugen soll. Eine Telekamera mit 200 Megapixeln, optischer Stabilisierung und optischem Zoom bildet das Zentrum des Systems. Ergänzt wird sie durch eine Hauptkamera und einen Ultraweitwinkel‑Sensor mit jeweils 50 Megapixeln. Die Software spielt eine zentrale Rolle: Werkzeuge wie Magic Color, ein intelligenter Fotoassistent und ein KI‑gestütztes Entfernen unerwünschter Objekte erweitern die Möglichkeiten deutlich. Eine zusätzliche Taste startet die Kamera direkt.

Honor kombiniert lokale KI‑Funktionen mit cloudbasierten Diensten. Während HONOR AI Aufgaben direkt auf dem Gerät verarbeitet, übernimmt Googles Gemini komplexere Analysen. Der Assistent erkennt Inhalte auf dem Bildschirm, versteht natürliche Sprache und kann systemweit agieren.

Im Vergleich zur chinesischen Version nutzt das europäische Pro‑Modell eine etwas kleinere Batterie. Das Magic 8 Lite verfolgt einen anderen Ansatz: Ein Snapdragon‑Chip der Mittelklasse, ein reduziertes Kamerasystem und ein schlankes Gehäuse sollen den Preis niedrig halten. Trotz der einfacheren Ausstattung verbaut Honor einen Akku mit 7.500 Milliamperestunden.

Preislich positioniert sich das Magic 8 Pro im oberen Segment. In Großbritannien wird ein Betrag von rund 1.270 Euro erwartet, während für Deutschland ein Listenpreis von etwa 1.299 Euro im Gespräch ist. Vorbestellungen könnten Mitte Januar starten. Das Magic8 Lite soll bei ungefähr 460 Euro liegen. Honor signalisiert damit klar, dass das Unternehmen im Wettbewerb um KI‑Smartphones eine führende Rolle anstrebt.


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