Displayloses Tracking von Google: Der Fitbit Air startet im Mai

Google bringt frischen Wind in sein Wearable-Portfolio und schickt mit dem Fitbit Air ein Gerät ins Rennen, das radikal auf Minimalismus setzt. Der Fitnesstracker verzichtet komplett auf einen Bildschirm und verlagert sämtliche Interaktionen in die zugehörige Smartphone-App. Prominent in Szene gesetzt wurde das Gadget bereits vorab durch den Basketball-Profi Steph Curry, der das schlichte Band bei öffentlichen Auftritten trug. Technisch scheint Google hier vor allem auf Automatisierung durch künstliche Intelligenz zu setzen, um sportliche Aktivitäten ohne manuelles Zutun zu erfassen.
Die Hardware selbst ist als kompaktes Modul konzipiert, das von verschiedenen Armbändern fixiert wird. Durch den Wegfall des Displays dürfte die Akkulaufzeit deutlich profitieren, wobei Laufzeiten von sieben Tagen oder mehr im Bereich des Möglichen liegen. Zum Verkaufsstart plant Google eine breite Palette an Bändern. Erwartet werden unter anderem Varianten wie das Performance Loop, das Active Band sowie Ausführungen aus Metall und SoftFlex. Farblich deckt das Sortiment Töne von Obsidian und Fog bis hin zu Lavender und Porcelain ab.
Zeitgleich mit der Hardware-Einführung steht eine Neuausrichtung der digitalen Dienste an. Berichten zufolge wird das bisherige Fitbit Premium in Google Health umbenannt. Diese Umstrukturierung deutet auf eine tiefere Integration in den Google-Kosmos hin, insbesondere im Hinblick auf KI-gestützte Funktionen wie den Health Coach. Nutzer müssen sich jedoch darauf einstellen, dass für den kompletten Leistungsumfang eventuell Kombinationen aus Google Health- und Gemini-Abonnements notwendig werden könnten.
Der offizielle Verkaufsstart ist für den 19. Mai 2026 angesetzt, was punktgenau mit der Google I/O zusammenfällt. Preislich sorgt das neue Konzept allerdings bereits vorab für Diskussionen. Leaks sprechen von einem Anschaffungspreis von etwa 100 Dollar. In Anbetracht der fehlenden Display-Hardware und der wahrscheinlichen Zusatzkosten für monatliche Abonnements positioniert Google das Gerät damit im Premium-Segment für Puristen. Ob dieses Konzept die Nutzer überzeugt, wird sich nach der Präsentation im Mai zeigen.
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