Huawei: Ministerium hat Hinweise auf Sicherheitsprobleme

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Quelle: Huawei

Die Europäische Kommission hat sich für ein Verbot von Huawei und ZTE ausgesprochen und damit mögliche Auswirkungen auf Deutschland signalisiert. Das deutsche Innenministerium hat erklärt, dass es Hinweise darauf gibt, dass die fortgesetzte Nutzung chinesischer Ausrüstungsanbieter ein Sicherheitsrisiko für das Land darstellen könnte.

Berichten zufolge rückt Deutschland möglicherweise näher an die Umsetzung eines Verbots bestimmter Netzwerkkomponenten von Huawei und ZTE in öffentlichen 5G-Netzen heran. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte dem Handelsblatt, es gebe Hinweise darauf, dass der weitere Einsatz dieser Komponenten die öffentliche Ordnung und Sicherheit in der Bundesrepublik gefährden könnte.

Als Reaktion auf diese Entwicklung forderte der FDP-Digitalpolitiker Maximilian Funke-Kaiser die rasche Umsetzung der Ausstiegsklausel. Diese Klausel zielt darauf ab, einen geplanten und geordneten Austausch von kritischen Komponenten einzuleiten. Dem Bericht zufolge setzen sich auch Politiker von SPD und CDU dafür ein, dass Komponenten von unzuverlässigen Anbietern entfernt werden.

Seit dem Frühjahr prüft das BSI als oberste Cybersecurity-Behörde alle sicherheitsrelevanten Teile, die diese Konzerne bereits in ihre Netze eingebaut haben. Die Prüfung soll bis zum Sommer abgeschlossen sein, heißt es in dem Bericht.

Quelle(n):
ntv.de

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