KI grillt die Prozessoren: Warum Samsung bald echte Flüssigkeitskühlung verbaut

Samsung entwickelt geschlossene Flüssigkeitskühlungen für kommende Galaxy-Smartphones. Die neue On-Device-KI überfordert aktuelle Prozessoren thermisch. Passive Vapor-Chamber-Systeme kapitulieren zunehmend vor dieser permanenten Abwärme im Gehäuse.
Wird der Chip unter Last zu heiß, drosselt das System die Leistung spürbar ab. Spiele ruckeln mitten im Match und Apps reagieren nur noch träge. Die Südkoreaner suchen deshalb nach einem Ausweg, um den drohenden Hitzekollaps im Alltag abzuwenden.
Die Konkurrenz kühlt bereits aktiv
- Nubia RedMagic: Kombiniert im Gaming-Bereich einen echten Lüfter mit Flüssigkeitskühlung. Baut viel zu klobig und taugt im Alltag nicht für die Hosentasche.
- Oppo & Vivo Gaming-Modelle: Nutzen kleine integrierte Ventilatoren für die Wärmeabfuhr. Die Mini-Lüfter saugen permanent Staub an und nerven schnell mit hochfrequentem Surren.
- Xiaomi Redmi K90 Max: Erprobt eine aktive Luftkühlung speziell auf dem chinesischen Markt. Ein reines Nischen-Experiment ohne echten Nutzen für europäische Kunden.
- Apple iPhone 15 Pro & iPhone 16 Pro: Hatten nach der Veröffentlichung mit spürbaren Hitzeproblemen zu kämpfen. In Cupertino laufen bereits Patentanmeldungen für aktive Systeme, weil der Druck wächst.
- Samsung Galaxy S22-Serie: Verursachte 2022 einen handfesten Skandal wegen der drosselnden GOS-Software. Dieses PR-Desaster sitzt tief und treibt die aktuelle Entwicklung maßgeblich an.
Laborleiter Park Min vom Samsung Production Engineering Research Institute setzt nun komplett auf flüssige Kreisläufe. Ein internes System soll die Hitze ohne Nebengeräusche direkt vom Hauptprozessor ableiten. Luftkühlungen fliegen wegen des zusätzlichen Gewichts und der rotierenden Teile direkt aus der Planung.
Für das Galaxy S26 und den Exynos 2600 steht immerhin schon die neue „Heat Path Block“-Technologie bereit. Ein integrierter Kupfer-Kühlkörper senkt den Wärmewiderstand im Prozessor-Paket um rund 16 Prozent. Die Ingenieure wissen genau, dass solche passiven Kniffe ohne echte Flüssigkeit bald am Ende sind.
Ein geschlossener Wasserkreislauf im Smartphone birgt ein extremes Risiko bei Stürzen. Brechen die filigranen Leitungen auf dem Asphalt, ist ein kapitaler Wasserschaden auf der Hauptplatine vorprogrammiert. Die Jagd nach maximaler KI-Leistung könnte uns damit empfindliche und kurzlebige Hardware bescheren.
Quelle: sisajournal
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KI macht alles besser sogar die CPUs besser kaputt 😂😂😂