Mercedes-Benz Elektrooffensive: CLA und GLC sorgen für lange Wartezeiten

Mercedes GLC EQ Grill
Quelle: Mercedes-Benz AG
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Mercedes-Kunden müssen derzeit viel Geduld mitbringen. Wer heute einen elektrischen CLA oder den neuen GLC mit Batterieantrieb bestellt, erhält sein Fahrzeug oft erst in der zweiten Jahreshälfte. Die Auftragsbücher füllen sich laut Vertriebsvorstand Mathias Geisen schneller als geplant. Besonders beeindruckend ist dieser Zuwachs beim vollelektrischen CLA. Aber auch der GLC verbucht massenhaft Vorbestellungen, obwohl er in vielen Autohäusern noch gar nicht physisch bereitsteht. Mercedes prüft wegen dieser Entwicklung bereits, die Produktionskapazitäten in mehreren Werken kurzfristig hochzufahren.

Die nackten Zahlen belegen den Trend zum Stromer bei den Stuttgartern. Schon im vierten Quartal des Vorjahres kletterten die Bestellungen für batterieelektrische Modelle um 18 Prozent nach oben. Dieser Aufschwung startete interessanterweise ganz ohne staatliche Schützenhilfe. Mercedes betont stolz, dass politische Förderprogramme für diesen Boom keine Rolle spielen. Die Strategie zielt stattdessen auf reine Produktattraktivität ab. Man wolle keine Fahrzeuge verkaufen, die nur durch Subventionen am Markt bestehen können.

Für Konzernchef Ola Källenius kommt dieser Erfolg zur rechten Zeit. Die Neuausrichtung der Modellpalette trägt offensichtlich erste Früchte. Der CLA und der GLC besetzen strategisch wichtige Segmente und sollen die Elektro-Sparte dauerhaft profitabel machen. Die aktuelle Nachfrage zeigt deutlich, dass die Kundschaft die neue technische Basis annimmt. Mercedes wandelt sich damit immer mehr vom klassischen Verbrenner-Spezialisten zum ernsthaften Akteur im Premium-Elektrosegment.

Trotz der erfreulichen Bestelleingänge bleibt die Logistik die größte Hürde. Die schrittweise Ausweitung der Fertigung soll die Lieferfristen künftig wieder drücken. Aktuell übersteigt das Interesse jedoch die vorhandenen Kapazitäten. Für den Hersteller ist das ein Luxusproblem. Wer einen der neuen Sterne mit E-Kennzeichen fahren möchte, sollte seinen Vertrag also lieber heute als morgen unterschreiben.


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