Vivo X Fold6 offiziell: 7.000 mAh in einem 9-Millimeter-Gehäuse deklassieren die Konkurrenz

Vivo verbaut im brandneuen vivo X Fold6 laut offizieller Hersteller-Präsentation in China einen gigantischen 7.000-mAh-Akku in einem gerade einmal 9,4 Millimeter dünnen Gehäuse. Diese Energiedichte bricht den aktuellen Rekord für faltbare Smartphones im Buch-Format komplett.
Möglich wird dieser extreme Wert durch den Einsatz einer Silizium-Anoden-Technologie der fünften Generation. Vivo kombiniert diese Chemie mit einem Semi-Solid-State-Aufbau. Das sorgt folglich für eine enorme Kältebeständigkeit bis zu -20 °C.
Hardware-Spezifikationen im Überblick
Der chinesische Hersteller setzt bei der Performance auf die absolute Speerspitze von MediaTek. Der im modernen 3-Nanometer-Verfahren gefertigte Dimensity 9500 Super treibt das Gerät an.
- 7.000 Milliamperestunden Kapazität. Absoluter Rekordwert. Sicheres Ende für Samsungs Akku-Dominanz.
- Dual-LTPO-AMOLED-Displays (120 Hz). Samsung liefert das 8,02 Zoll große Innenpaneel. Dessen LTPO-Backplane regelt die Bildwiederholrate extrem effizient herunter, weshalb der riesige Akku noch weiter entlastet wird.
- 200-Megapixel-Hauptkamera (Zeiss). Riesiger Samsung-HPB-Sensor (1/1,4 Zoll). Berechnung erfolgt durch dedizierten V3+-Bildsignalprozessor.
- Dreifacher optischer Periskop-Zoom. 50-Megapixel-Sony-LYT602-Sensor für weite Distanzen. Spezieller Telekonverter inklusive.
Beim Gehäusedesign setzt Vivo auf einen harten 2,5D-Metallrahmen. Das aufgeklappte Smartphone misst hauchdünne 4,4 Millimeter. Das Gewicht bleibt mit 228 Gramm auf dem Niveau klassischer Flaggschiff-Smartphones. Vivo spendiert dem Gehäuse eine IPX8- und IPX9-Zertifizierung gegen Wasser. Eine IP5X-Zertifizierung schützt das komplexe Scharnier zuverlässig vor Staub.

Die Konkurrenz gerät ins Hintertreffen
Der Blick auf den Markt offenbart die Trägheit etablierter Marken. Samsung verbaut im aktuellen Foldable-Pendant mickrige Akkus mit langsamer Ladetechnik. Vivo lädt den 7.000-mAh-Akkublock per Kabel mit flotten 80 Watt auf. Kabellos sind 40 Watt möglich. Ein passendes Galliumnitrid-Ladegerät liegt der Verpackung bei.
Kritik erntet Vivo beim biometrischen Sensor. Der Hersteller verpatzt hierbei die Chance auf ein echtes Premium-Feature, folglich sitzt der Scanner lediglich im seitlichen Powerbutton. High-End-Modelle verlangen heutzutage nach Ultraschall-Sensoren unter dem Glas.
Das Betriebssystem OriginOS 6 basiert bereits auf Android 16. Die Software führt eine „Atomic Workbench“ ein. Diese Oberfläche erlaubt echtes Multitasking durch die Unterteilung des riesigen Hauptbildschirms in serielle und parallele Verarbeitungsbereiche.
Der Preis für das Basismodell mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher startet in China bei 7.999 Yuan. Umgerechnet entspricht das etwa 1.030 Euro. Das absolute Topmodell mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher wechselt für 10.999 Yuan den Besitzer. Die Auslieferung auf dem Heimatmarkt startet ab dem 1. Juli.
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