Nissan Pixo: Comeback als Twingo-Zwilling mit Retro-Look

Es gibt einen ersten Teaser-Clip von Nissan und die Botschaft ist eindeutig. Die Japaner bringen den Namen Pixo zurück auf die europäischen Straßen. Diesmal schickt Nissan die Modellbezeichnung als rein elektrischen Kleinstwagen ins Rennen und ordnet das Fahrzeug unterhalb des Micra ein.
Die technische Basis liefert wie beim Micra der französische Allianzpartner. Der neue Stromer im A-Segment nutzt die Plattform des Renault Twingo und läuft auch gemeinsam mit dem französischen Schwestermodell vom Band. Dass diese Synergie Früchte trägt, ist eine kluge Entscheidung für den europäischen Markt. Wie sich beim Erfolg des Renault Twingo E-Tech zeigt, sucht die Kundschaft genau nach diesen bezahlbaren Stadtstromern.
Schlichte Technik für den städtischen Alltag
Offizielle Daten zur Ausstattung hält der Hersteller noch unter Verschluss. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass die Spezifikationen eins zu eins vom Twingo übernommen werden. Das bedeutet einen 80 PS starken Frontmotor in Kombination mit einem 27,5 kWh großen Akku. Diese Kombination soll eine Reichweite von rund 155 Meilen (etwa 250 Kilometer) ermöglichen.
Für reine Stadtfahrten und den täglichen Pendelverkehr reicht dieser Speicher völlig aus. Preislich orientiert sich der Japaner ebenfalls eng am französischen Konzernbruder. Branchenkreise erwarten einen Einstiegspreis von rund 17.000 Pfund. Ebenso wie bei der Preisstruktur des Renault 5 E-Tech teilt sich Nissan hier die Plattform mit den Franzosen, um die Entwicklungskosten im Zaum zu halten.
Retro-Charm der 80er trifft alte Modellhistorie
Optisch geht der kleine Stromer einen überraschenden Weg. Der Teaser nutzt eine Spielhallen-Ästhetik der 80er-Jahre und erinnert an die legendären Pike-Modelle von Nissan. Das Design setzt auf kantige Nostalgie statt auf ewig gleiche Rundungen. Ein cleverer Schachzug gegen die wachsende Konkurrenz aus Asien.
Die Namenswahl besitzt in Europa durchaus Geschichte. Zwischen 2009 und 2013 verkaufte der Hersteller unter dem Namen Pixo einen abgewandelten Suzuki Alto. Damals startete der Verbrenner in Großbritannien ab 5.995 Pfund und galt als einer der billigsten Neuwagen. Vorab pfiff der Spatz zwar den Namen Wave von den Dächern, doch der Griff ins eigene Archiv wirkt deutlich schlüssiger.
Abrundung der elektrischen Modellpalette
Die vollständige Premiere steigt am 23. September. Nissan verspricht ein kompaktes Fahrzeug mit intuitiver Technik und eigenständiger Optik für den modernen Stadtverkehr. Der kleine Pixo komplettiert damit das Line-up aus Micra, Leaf und Ariya nach unten hin.
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