Pixel 10 Pro Fold: Größerer Akku führt zu mehr Dicke – Google bleibt hinter dem Trend zurück

Google Pixel 10 Pro Fold render colors
Quelle: AndroidHeadlines
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Ende vergangener Woche sind erste Maße der neuen Pixel 10-Serie aufgetaucht. Während alle Modelle im Vergleich zur Pixel 9-Reihe zulegen, fällt besonders das Pixel 10 Pro Fold ins Auge. Es widersetzt sich dem aktuellen Trend der faltbaren Smartphones, indem es dicker und schwerer wird, statt schlanker.

Im Vergleich zum Pixel 9 Pro Fold ist das Pixel 10 Pro Fold etwas schmaler, besitzt schmalere Bildschirmränder und ein größeres Außendisplay. Allerdings erhöht sich die Bauhöhe leicht – sowohl im aufgeklappten als auch im zusammengefalteten Zustand – und das Gewicht nimmt um 1 Gramm zu. Während die Konkurrenz auf dünnere und leichtere Designs setzt, wirkt Googles neuestes Foldable wie ein Relikt vergangener Zeiten. Trotzdem gibt es Hoffnung, dass die Nutzer nicht enttäuscht werden.

Pixel 9 Pro Fold als Maßstab – Pixel 10 Pro Fold gleicht Rückschritt

Der Vorgänger Pixel 9 Pro Fold überraschte viele positiv: Mit einer Bauhöhe von nur 10,5 Millimetern im gefalteten Zustand und einem schlanken Design war es ein echter Handschmeichler. Nutzer lobten die kompakte Größe und Handlichkeit, die das Gerät zu einem Alltagstauglichen Falt-Handy machte – auch mein Schwager entschied sich wegen des guten Handling dafür, statt für das Samsung Galaxy Z Fold 6.

Für faltbare Smartphones ist die dünne Bauweise entscheidend. Nutzer erwarten, das Gerät problemlos mit einer Hand bedienen zu können, so wie ein klassisches Smartphone. Das Aufklappen soll ein Zusatzfeature sein, kein Muss bei jeder Nutzung. Je näher ein Foldable den Standardmaßen regulärer Handys kommt, desto besser ist die Akzeptanz.

Im Vergleich zeigt sich, wie stark Google hinterherhinkt. Samsungs Galaxy Z Fold 7 ist mit 8,9 Millimetern deutlich schlanker im zusammengefalteten Zustand und erlaubt einfache Handbedienung. Nach zahlreichen Nutzermeinungen gilt es derzeit als das komfortabelste Foldable auf dem Markt.

In der Praxis mag die um 0,1 mm höhere Bauhöhe beim Pixel 10 Pro Fold geringfügig klingen, doch wenn die Konkurrenz 1 mm dünner baut, ist das ein signifikanter Rückschritt. Statt aufzuholen, verliert Google an Boden.

Dickeres Gehäuse für mehr Akkuleistung?

Als möglicher Grund für die Zunahme der Bauhöhe gilt der größere Akku. Gerüchten zufolge steigt die Kapazität von 4.650 mAh im Pixel 9 Pro Fold auf 5.015 mAh im neuen Modell – eine Steigerung von etwa 7,8%. Das ist sogar größer als der 4.400 mAh Akku im Samsung Z Fold 7, der bei deutlich kompakterer Bauweise liegt.

Die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit bleiben abzuwarten, dürften aber dank effizienterer TSMC Tensor G5-Chips und mehr Akku spürbar sein. Trotzdem stellt sich die Frage, ob der Mehrwert durch längere Nutzung den Nachteil der höheren Bauhöhe und des Mehrgewichts von 43 Gramm rechtfertigt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Google weiterhin auf herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus setzt. Andere Hersteller wie OPPO, Xiaomi oder vivo verwenden bereits modernere und leichtere Silicon-Carbon-Batterien, die dünner sind und mehr Kapazität bieten. So könnte man sowohl schlankes Design als auch lange Laufzeit realisieren. Google scheint diese Entwicklung bislang zu ignorieren.

Abgesehen vom Akku sind kaum Details bekannt, die das dickere Gehäuse erklären könnten. Berichte deuten darauf hin, dass sich die Kamera kaum verändert, möglicherweise sogar Verschlechterungen drohen. Neue Sensoren oder verbesserte Zoomfunktionen hätten die dickere Bauform besser gerechtfertigt.


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Ein Kommentar

  1. Absolut unverständlich mehr Akku als Rückschritt zu werten…
    Jeder bemängelt doch die Akkulaufzeit und gerade bei den Fold Geräten ist es doch ein großes Problem. Das hier ist Fortschritt und der einzig richtige weg.

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