Pixel 11 Pro: Darum ist die neue LED völlig nutzlos

Pixel Glow des Google Pixel 11 in der Kamera-Leiste
Quelle: Google
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Google kopiert Apple – und versemmelt es für den Alltag leider grandios. Wer sich beim neuen Pixel 11 Pro über die Rückkehr einer optischen Anzeige gefreut hat, wird schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Die sogenannte HiLight-LED soll eigentlich dabei helfen, im Lautlos-Modus nichts Wichtiges mehr zu verpassen. Das klingt auf dem Papier super, aber in der Praxis fragt man sich unweigerlich: Ob man das wirklich braucht?

Die Funktionsweise ist nämlich ein schlechter Scherz. Das Lämpchen blinkt ausschließlich dann, wenn ihr das sündhaft teure Smartphone mit dem empfindlichen Display voran nach unten auf den Tisch legt. Wer macht das bitte freiwillig, wenn er schnell auf WhatsApp und Co. reagieren will und Kratzer vermeiden möchte?

Eingeschränkter Fokus und Gemini-Zwang

Es wird aber noch absurder. Selbst wenn man sich angewöhnt, das Pixel stetig auf das Display zu legen, darf man sich nicht auf eine echte Benachrichtigungs-Zentrale freuen. Gewöhnliche Textnachrichten? Werden vom System eiskalt ignoriert. Die LED leuchtet bei genau drei Dingen: Anrufen, Nachrichten von handverlesenen Favoriten und – Überraschung – Statusmeldungen von Gemini.

Dass Google seinen KI-Assistenten auf Teufel komm raus in den Alltag der Nutzer drücken will, ist uns ja mittlerweile bekannt. Aber dafür ein ehemals simples und geniales Feature derart zu beschneiden, ist schon hart. Ganze fünf Farben stehen für die Signale zur Auswahl. Da muss man ehrlich sagen: Ältere Android-Smartphones konnten das vor zehn Jahren schon deutlich besser, bunter und vor allem flexibler.

Die Lösung wäre eigentlich denkbar einfach

Das Fazit der bisherigen Tests ist absolut eindeutig und wir können uns der Kritik nur anschließen: Die HiLight-LED in ihrer jetzigen Form ist praktisch nutzlos. Ein Feature, für das ich mein gewohntes Nutzungsverhalten komplett umkrempeln muss, geht einfach meilenweit am Kunden vorbei. Da fragt man sich schon, wer das in der Entwicklung ernsthaft freigegeben hat.

Dabei liegt die Lösung auf der Hand. Gerüchten zufolge hat Google die Kritik bereits vernommen und diskutiert intern eine Anpassung. Warum baut man die LED nicht einfach in den Rahmen oder direkt in den Power-Button ein? So wäre das Blinken immer sichtbar, unabhängig davon, wie das Gerät gerade herumliegt. Ob Google dieses Usability-Desaster mit einer Hardware-Revision beim Pixel 11 oder erst beim Nachfolger repariert, bleibt offen. Bis dahin ist die Funktion leider ein Rohrkrepierer.

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Ein Kommentar

  1. Schreib doch über solche Texte das dies Deine eigene Meinung darstellt. So langsam muss man sich ja Sorgen um Dich machen bei Deinem manisch negativem Schreibstil.

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