Samsung Galaxy A27: Die billige Notch stirbt endlich – aber packt der Chip die KI?

Samsung wirft beim kommenden Galaxy A27 die hässliche Display-Notch endgültig auf den Müllberg. Frische Marketingbilder zeigen stattdessen eine moderne, kleine Aussparung für die Frontkamera. Damit verpasst der Hersteller seinem günstigsten Einstiegsmodell den Look der teureren Geschwister.
Der kleine optische Sprung tut der Serie verdammt gut. Bisher wirkten die billigsten Samsung-Handys durch die tropfenförmige Aussparung wie Relikte aus einer alten Smartphone-Epoche. Mit dem neuen Design schließt der Konzern eine optische Lücke. Das Galaxy A37 und das Galaxy A57 stehen schließlich längst im Handel.
Das bringen die neuen Farben und alten Akkus
- Samsung Galaxy A27 in Pink: Der neue, auffällige Farbton im Regal. Diese Variante ersetzt das alte Pfirsich-Pink und zielt direkt auf junge Käufer ab.
- Samsung Galaxy A27 in Marineblau: Die unaufgeregte Option für das Büro. Schlicht, dunkel und optisch völlig austauschbar mit der breiten Masse.
- Samsung Galaxy A27 in Schwarz: Der absolute Standard. Dieser Klassiker wandert am Ende des Tages erfahrungsgemäß wieder am häufigsten über die Ladentheke.
- Samsung Galaxy A26 (Vorgänger): Das ältere Modell bot noch Weiß und Mint. Diese Töne fliegen nun komplett aus dem Sortiment.



Beim Akku herrscht dagegen gähnende Leere im Innovationslager. Samsung verbaut wieder eine Zelle mit 5.000 mAh Kapazität. Das reicht im Alltag locker für einen langen Tag, bedeutet im Vergleich zum Galaxy A26 aber echten Stillstand. Eine schnellere Ladetechnik spendiert der Hersteller der Kundschaft beim Einstiegsmodell leider wieder nicht.
Die echten Überraschungen der Leaks von DigitalCitizen und AndroidAuthority verstecken sich unter der Haube. Das geleakte Material erwähnt eine integrierte NPU für künstliche Intelligenz. Eine Grafik zeigt sogar die clevere Suchfunktion „Circle to Search“ auf dem Bildschirm.
Samsung bläst damit zur Jagd auf Googles Pixel-A-Reihe. Solche Funktionen waren bisher fast nur teuren Flaggschiffen vorbehalten. Die Frage ist nur, ob ein günstiger Prozessor diese Last im Alltag überhaupt flüssig tragen kann.
Billige Chips machten in der Vergangenheit bei komplexen Berechnungen oft schnell schlapp. Wenn die clevere Suche beim Aktivieren ruckelt und zäh reagiert, verkommt das beste Feature zum nervigen Werbegag. Da hilft es auch wenig, dass das Gerät vermutlich erst im kommenden März erscheint.



Quelle: AndroidAuthority
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