Samsung Galaxy S22 Ultra enttäuscht im DXOMARK

Samsung Galaxy S22 Ultra Farben Header
Quelle: Samsung

Die Erwartungen an Samsung’s neuestes Flaggschiff-Smartphone, das Galaxy S22 Ultra, waren gerade bei der Kamera hoch. Doch es gibt wieder einmal eine Enttäuschung, denn die Exynos-Modellvariante enttäuscht auf ganzer Linie im DXOMARK.

Das Samsung Galaxy S22 Ultra erreicht 131 Punkte und liegt damit auf Platz 13. Platz. Damit liegt es hinter zwei Jahre alten Smartphones wie dem Huawei P40 und dem Xiaomi Mi 10 Ultra. Viele 2020er Flaggschiffe haben bessere Kameras als das Samsung Galaxy S22 Ultra. Beim DXOMaRK liegt die Fotowertung bei 134 Punkten und die Videowertung bei 114 Punkten.

Das Hauptmodul der Kamera ist ein 108 MP-Sensor, der bei schlechten Lichtverhältnissen neun Pixel zu einem einzigen zusammenfasst, was zu einer sehr großen Pixelgröße von 2,4μm führt. Außerdem gibt es eine 12 MP Ultraweitwinkelkamera und zwei dedizierte Telekameras. Doch das alles reicht anscheinend nicht aus, teilweise 2 Jahre alte Konkurrenz zu schlagen.

Bereits in den letzten Jahren konnte Samsung den besten Kamera-Smartphones schon nicht mehr gefährlich werden. Und dies setzt sich nun leider weiter fort. Es hat den Anschein, als habe Samsung sich mit seiner 108 MP-Kamera verrannt und weiß jetzt nicht mehr, wie man der Konkurrenz Paroli bieten soll.

Samsung Galaxy S22 Ultra Exynos DXOMARK
Quell: DXOMARK

Pro:

  • Zufriedenstellender Weißabgleich und Farbe in jeder Situation
  • Gute Belichtung in den meisten Szenen
  • Großer Dynamikbereich
  • Natürlicher simulierter Bokeh-Effekt
  • Gute Farben und Belichtung bei allen Zoomeinstellungen
  • Schneller und reibungsloser Autofokus in Videos
  • Gute Belichtung und großer Dynamikbereich bei hellem Licht und in Innenräumen
  • Anständige Farben und Hauttöne im Video
  • Gute Videostabilisierung beim Gehen während der Aufnahme

Contra:

  • Der Autofokus ist bei vielen Lichtverhältnissen langsam
  • Gelegentlicher lokaler Detailverlust in dunklen Bereichen von HDR-Szenen
  • Luminanzrauschen bei den meisten Lichtverhältnissen
  • Bildartefakte, einschließlich Ringing, Geisterbilder und Farbtonverschiebung
  • Leichte Schattenbeschneidung und abgehackter Weißabgleich bei Videos mit wenig Licht
  • Uneinheitliche Schärfe zwischen Videobildern, wenn sich die Kamera während der Aufnahme bewegt, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Textur-Artefakte in kontrastreichen Videoszenen

Quelle(n):
DXOMARK

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