Samsung Galaxy S25: Ruckelnde Zooms nerven bei Videoaufnahme

Rückseite der Samsung Galaxy S25-Reihe in den farben grau, blau und weiß
Quelle: Samsung
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Die aktuellen Diskussionen in Foren scheinen einen großen nervigen Bug bei vielen Usern: Das Samsung Galaxy S25 zeigt bei Videoaufnahmen ein nerviges Verhalten, das viele Besitzer verunsichert. Sobald beim Filmen eingezoomt wird, ruckelt oder verzieht das Vorschaubild plötzlich. Das Bild springt spürbar um einige Pixel weg, selbst wenn das Smartphone völlig ruhig gehalten wird.

Warum Standard-Tricks im Kamera-Alltag scheitern

Betroffene Nutzer versuchen naturgemäß sofort, das Stottern mit bekannten Handgriffen zu beseitigen. Sie leeren den Cache der Kamera-App, starten das Gerät neu oder deaktivieren den automatischen Objektivwechsel. Schlicht vergebliche Mühe, denn die ruckelnden Versätze bleiben beim Zoomvorgang bestehen. Das zeigt deutlich, dass kein Speicherfehler oder ein Software-Aufhänger vorliegt.

Wer sich die physikalische Anordnung der Samsung Galaxy S25-Reihe genauer anschaut, erkennt schnell die Ursache für dieses Phänomen. Auf der Rückseite des Gehäuses verbaut der Hersteller mehrere separate Kameramodule nebeneinander. Durch diese unterschiedlichen Positionen besitzt jede einzelne Linse einen minimal abweichenden Blickwinkel auf die Umgebung.

Die harte Kehrseite der Multikamera-Architektur

Ein Samsung Community Moderator bestätigte nun den genauen Ablauf hinter dem Bildsprung. Filmt man ein Motiv und vergrößert dabei den Ausschnitt, schaltet das System von der Hauptkamera auf die Teleoptik um. Wegen des räumlichen Abstands der Objektive auf der Rückseite wechselt die Perspektive im Moment des Umschaltens schlagartig.

Dieser Linsenwechsel wirkt im fertigen Clip wie ein Zittern der Hand, obwohl das Gerät absolut starr gehalten wurde. Es ist der gewohnte Kompromiss moderner Smartphones mit mehreren Festbrennweiten. Samsung bringt zwar kontinuierlich Updates für die Kamera-Bedienung für Profis, doch die mechanische Distanz zwischen zwei Linsen lässt sich rein rechnerisch nicht unsichtbar zaubern.

So gelingen flüssige Clips ohne Bildsprünge

Um diese störenden Ruckler bei der Videoaufnahme zu vermeiden, rät der Hersteller zum Pro Video Modus. In dieser Einstellung wählt man das gewünschte Objektiv und die Zoomstufe bereits vor dem Aufnahmestart fest aus. Das Smartphone bleibt während des gesamten Filmerstellens auf der gewählten Linse fixiert, wodurch ein abrupter Perspektivwechsel gar nicht erst ausgelöst werden kann.

Wer dennoch dynamisch reinzoomen möchte, kann auf das sogenannte Zoom Rocker Feature zurückgreifen. Nach dem Start des Video-Modus tippt man während der Aufnahme unten rechts auf das Lupen-Symbol der Zoom Rocker Funktion. Dieser Schieberegler erlaubt eine manuelle Steuerung der Zoomgeschwindigkeit, wodurch der Übergang im Clip deutlich sanfter abläuft.

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