Samsung Galaxy S26 im Akku-Check: Warum das neue Flaggschiff aktuell den Kürzeren zieht

Samsung Galaxy S26-Reihe
Quelle: Samsung
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Das Image der hauseigenen Exynos-Prozessoren von Samsung ist seit Jahren angeknackst. Ein frischer Vergleich der letzten drei Smartphone-Generationen bringt jetzt Licht ins Dunkel und räumt mit einigen Vorurteilen auf. Im Test traten die Basismodelle vom Galaxy S24 bis zum brandneuen Galaxy S26 gegeneinander an. Die Ergebnisse überraschen, denn das aktuellste Gerät sichert sich keineswegs den Spitzenplatz bei der Ausdauer.

Den ersten Dämpfer kassiert das Galaxy S24 mit Exynos-Chip, das nach 6 Stunden und 16 Minuten kapitulierte. Die Variante mit Snapdragon-Antrieb hielt lediglich 20 Minuten länger durch. Interessant wird es beim direkten Vergleich mit den Nachfolgern. Das Galaxy S25 entpuppt sich mit einer Laufzeit von 7 Stunden und 8 Minuten als wahrer Langläufer der Serie. Das neue Galaxy S26 musste sich hingegen schon nach 6 Stunden und 56 Minuten geschlagen geben. Damit überflügeln beide neueren Exynos-Generationen das alte Snapdragon-Modell deutlich.

Die Testbedingungen simulierten einen intensiven Alltag mit Anwendungen wie Google Meet, YouTube und Videobearbeitung in CapCut. Dass das S26 hinter das Vorjahresmodell zurückfällt, lässt sich teilweise durch den frühen Software-Stand erklären. Erfahrungsgemäß liefern Samsung und Google in den ersten Monaten nach dem Release Updates nach, welche die Energieeffizienz optimieren. Die Hardware allein bestimmt ohnehin nicht über die Laufzeit. Faktoren wie das Display-Panel, die Effizienz des Modems und die Abstimmung der GPU spielen eine entscheidende Rolle.

Unterschiedliche Messungen zeigen zudem, dass die Ergebnisse je nach Nutzungsszenario schwanken. Während das S26 in diesem speziellen Test knapp verlor, sahen andere Vergleiche das neue Modell leicht vorne. Ein größerer Akku garantiert nicht automatisch mehr Ausdauer, wenn die Software die Ressourcen nicht präzise verwaltet. Der Fortschritt bei den Exynos-Chips ist jedenfalls messbar vorhanden, auch wenn der ganz große Sprung beim S26 zum Start noch ausbleibt.

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Ein Kommentar

  1. Interessanter Artikel, vielen Dank.
    Allerdings ziehe ich die Aussagekraft der Tests in Zweifel.
    „… simulierten einen intensiven Alltag mit Anwendungen wie Google Meet, YouTube und Videobearbeitung in CapCut“ …
    Wenn das die Realität darstellen soll … ? Na Ich weiß ja nicht …!!??!?!!

    Ich kenne viele Leute und Android-Nutzer und KEINER benutzt Google Meet oder Capcut. Youtube viele nur gelegentlich (kann man ja im Verbrauchsmanager sehen).
    Die echten Akkufresser sind erfahrungsgemäß das Display (egal, was da läuft) sowie Online- und Offline-Navigation mittels Google Maps, Komoot oder anderen Apps.
    Das kommt aber eher nur im Urlaub oder Tagesausflügen vor.

    Der Alltag wird bestimmt von WhatsApp-Nachrichten, einige wenige Fotos und selten Videos, echte (!!) Telefonie, seltener Whats-App-Sprachnachrichten, der Ticket-App (moovme) und Webbrowser (Opera).
    Das Akku des S23 hat 3900mAh, das des S26 4300mAh Kapazität und kann somit per se schon mal länger halten, wenn die Software mitspielt.

    Und im Akkumodus „Leicht“ (zu finden unter Gerätewartung -> Leistungsprofil) statt „Standard“ erhöht sich Nutzzeit erheblich, OHNE das es spürbar an Leistung bei den von mir genannten Apps mangelt. 5G ist auch weiterhin nutzbar.
    (Den Modus „Leicht“ nicht mit dem Energiesparmodus verwechseln, der u.a. meist auch 5G abschaltet und nur LTE/4G zulässt).

    Das S26 meiner Frau hält aktuell Minimum 48h Nutzzeit durch (100 % auf 20%) – that´s Real Life!

    Testet nochmal mit Modus „Leicht“! Mal schauen, was da an Nutzzeit rauskommt.

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