Tesla-Killer aus Tschechien: Warum der Skoda Elroq gerade das deutsche Leasing dominiert

Skoda Elroq
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH
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Tesla und der hauseigene VW-Konkurrent schauen aktuell nur noch auf die Rücklichter der Marke Skoda aus Mlada Boleslav. Der Skoda Elroq hat die Zulassungszahlen im ersten Quartal ordentlich durcheinandergewürfelt und sich mit über zehntausend Neuzulassungen an die Spitze gesetzt. Wer sich das Kompakt-SUV jetzt in die Einfahrt stellen will, stolpert unweigerlich über Leasing-Angebote ab 135 Euro. Doch dieser Preis ist kein bedingungsloses Geschenk, sondern eng an die staatliche Bürokratie geknüpft.

Hinter der attraktiven Rate steht der Elroq Essence 60 mit 190 PS und Hinterradantrieb. Die Reichweite pendelt sich im Alltag irgendwo zwischen 395 und 428 Kilometern ein, während die Batterie mit 59 Kilowattstunden Kapazität an der Schnellladesäule mit bis zu 165 Kilowatt befeuert wird. Das Paket ist solide, doch der Teufel sitzt in der Anzahlung. Die 135 Euro werden nur dann realität, wenn die volle Förderung von 6.000 Euro als Anzahlung in den Vertrag fließen kann. Wer weniger oder gar keine Prämie bekommt, sieht die Rate schnell auf über 300 Euro klettern. Hinzu kommen die obligatorischen Bereitstellungskosten von 1.290 Euro, die man bei der Kalkulation oft gerne vergisst.

Trotzdem bleibt die Rechnung auf dem Papier stark. Über drei Jahre zahlt man bei voller Förderung inklusive Bereitstellung insgesamt 6.150 Euro. Das entspricht einer effektiven Monatsbelastung von rund 171 Euro. Für einen Neuwagen mit einem Listenpreis von über 37.000 Euro ist das ein Deal, der finanziell Sinn ergibt, besonders wenn man den Wertverlust betrachtet. Elektroautos verlieren nach drei Jahren statistisch fast die Hälfte ihres Wertes und beim Leasing trägt hier nur die Bank dieses finanzielle Risiko.

Ein entscheidender Faktor bleibt der direkte Vergleich zum Verbrenner. Wer 10.000 Kilometer im Jahr fährt, zahlt bei aktuellen Spritpreisen für einen Benziner etwa 4.500 Euro an Kraftstoff über die gesamte Laufzeit von drei Jahren. Der Elroq begnügt sich im gleichen Zeitraum mit Stromkosten von rund 1.600 Euro, sofern man zu Hause zu durchschnittlichen Preisen lädt. Diese Ersparnis von fast 3.000 Euro beim „Tanken“ drückt die effektiven Kosten des Fahrzeugs so weit nach unten, dass herkömmliche Antriebe in dieser Klasse preislich kaum noch mithalten können.


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