Samsung Galaxy S27 Ultra: Neuer 200-MP-Sensor mit LOFIC, 5.500-mAh-Akku und Snapdragon 8 Elite Gen 6 im Leak

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Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Während die S26-Serie noch frische Verkaufsrekorde einfährt, sickern bereits konkrete Blaupausen durch, die Samsung für 2027 in der Schublade liegen hat. Die Kernkritik an der Ultra-Reihe war über Jahre dieselbe: brilianter Bildschirm, durchdachte Software, aber eine Haupkamera, die seit dem S23 Ultra auf der Stelle trat. Das ändert sich offenbar mit dem S27 Ultra, und zwar nicht durch schiere Megapixel, sondern durch einen Sensor, der intern komplett neu verdrahtet ist.

Insider Ice Universe bestätigt den ISOCELL HP6, Typbezeichnung S5KHP6, als primären Sensor. Auf dem Datenblatt stehen wieder 200 Megapixel, doch die Arbeitsteilung im Inneren ist eine andere als bisher. Samsung integriert erstmals LOFIC-Technik in ein Ultra-Telefon. Das Akronym steht für Lateral Overflow Integration Capacitor. In der Praxis fängt diese Schaltung überschüssige Ladungsträger aus überbelichteten Bildbereichen in eigenen Kondensatoren ein, statt sie einfach abzuschneiden. Konsequenz: extreme Kontraste, etwa Gegenlicht oder gleißende Scheinwerfer, sollen ohne klassisches Multi-Shot-HDR durchgezeichnet werden. Samsung selbst spricht intern von Single-Exposure-HDR.

Die Formatfrage bleibt diffizil. Digital Chat Station hatte zuvor den ISOCELL HPA mit 1/1,12 Zoll Diagonale ins Spiel gebracht, was einen spürbaren Sprung gegenüber dem seit Jahren eingesetzten 1/1,3-Zoll-Format bedeuten würde. Ice Universe grenzt das nun ein: Der für das Ultra bestimmte HP6 sei eine Version dieses HPA, behalte aber die bekannten 1/1,3 Zoll bei. Die physikalische Fläche wächst also nicht. Samsung setzt auf die interne Architektur, um die Dynamik des größeren Schwestermusters zu erreichen. Ob das aufgeht, entscheidet der Praxistest – rein technisch kann LOFIC die Nachteile einer kleineren Chipfläche kompensieren. Der Telefoto-Apparat wandert unverändert ins nächste Modell, obwohl Wettbewerber wie Vivo, Xiaomi und Oppo im selben Zeitfenster massiv aufrüsten.

Auf der Vorderseite und in der Weitwinkel-Ecke tut sich mehr. Ice Universe zufolge tauscht Samsung sowohl den Ultra-Weitwinkel als auch die Frontkamera aus. Für die Selfie-Linse kursieren 24 Megapixel als plausible Hausnummer, gepaart mit aufgebohrtem Autofokus und größerem Bildwinkel. Ein exakter Sensor-Name fehlt noch.

Unter der Haube stecken zwei gesicherte Generationssprünge. Der Snapdragon 8 Elite Gen 6 wird in 2 Nanometer gefertigt und öffnet den Kanal für LPDDR6-RAM. Die Akkukapazität klettert von langjährigen 5.000 auf 5.500 Milliamperestunden und setzt auf Silizium-Kohlenstoff als Anodenmaterial. Der Zuwachs verspricht mehr Dichte bei gleichem Volumen, holt den Rückstand zu asiatischen Kontrahenten zwar nicht auf, macht den Abstand aber weniger peinlich.

Intern hat Samsung die Kommunikationskanäle dichtgemacht. Kopieren, Weiterleiten, Screenshots interner Chats sind unterbunden – eine Reaktion auf die Flut an S26-Vorabinformationen, die dem Erfolg des Geräts letztlich kaum geschadet haben.


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