Samsung Galaxy S27 Ultra: Rückkehr der mechanischen Blende und LOFIC-Sensor

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Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini
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Samsung scheint bei der Kamera-Hardware seiner Flaggschiffe endlich wieder das Brecheisen anzusetzen. Nachdem man jahrelang primär auf immer höhere Megapixel-Zahlen schielte, steht beim kommenden Galaxy S27 Ultra eine Technik-Kehrtwende an. Laut aktuellen Leaks aus China plant der Hersteller die Rückkehr zur variablen Blende. Wer schon länger im Galaxy-Kosmos unterwegs ist, erinnert sich vielleicht: Mit dem Galaxy S9 führte Samsung bereits ein duales Blendensystem ein, verwarf es aber kurz darauf wieder. Beim S27 Ultra soll das System nun deutlich flexibler werden und mehr als nur zwei Stufen bieten, was Fotografen eine physische Kontrolle über Tiefenschärfe und Lichteinfall ermöglicht.

Ein technisches Highlight im neuen 200-Megapixel-Hauptsensor (vermutlich der ISOCELL HP6) ist die sogenannte LOFIC-Technologie. Dahinter verbirgt sich ein Verfahren, das mittels zusätzlicher Kondensatoren an den Pixeln ein Überlaufen der Lichtinformationen verhindert. Das Ergebnis ist eine drastisch gesteigerte Dynamik, bei der helle Bereiche nicht mehr so leicht ausfressen, während dunkle Bildteile trotzdem Zeichnung behalten. Dass Samsung hier aufrüstet, ist kein Zufall: Apple wird eine variable Blende wohl zeitgleich im iPhone 18 Pro bringen, und die Konkurrenz aus China nutzt ähnliche Sensortechnik bereits erfolgreich.

Spannend wird es auch beim Gehäuse-Layout. Samsung streicht wohl das dedizierte 3-fach-Teleobjektiv und wechselt auf ein Triple-Kamera-System. Den mittleren Zoombereich soll der hochauflösende Hauptsensor durch intelligenten Beschnitt (Crop) abdecken, flankiert von einem 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einem 50-Megapixel-Periskop für den 5-fach-Zoom. Dieser radikale Schnitt schafft im Inneren des Gehäuses Platz, den Samsung angeblich für Qi2-Magnete zum kabellosen Laden nutzen möchte. Man opfert also ein eher schwachbrüstiges Tele-Modul, um Platz für modernere Standards und eine wuchtigere Hauptkamera zu gewinnen. Ob der Plan aufgeht, die Bildqualität allein durch Sensor-Power zu halten, wird die Praxis zeigen müssen.


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