Samsung Galaxy Z Flip 8: Teurer Prozessor-Aufguss ohne echte Upgrades – und warum die Konkurrenz jetzt leichtes Spiel hat

Wer bei Samsung auf echte Evolution hofft, wird dieses Jahr bitter enttäuscht. Branchen-Insider Roland Quandt hat die Specs des kommenden Galaxy Z Flip 8 geleakt. Das ernüchternde Ergebnis: Samsung kopiert den Vorgänger fast eins zu eins, verlangt aber trotzdem deutlich mehr Geld dafür. Eine Frechheit, die zeigt: Der Marktführer ruht sich schlicht auf seiner bequemen Monopolstellung aus.
Ein neuer Chip heilt keine alten Hardware-Krankheiten
Der einzige echte Unterschied beim neuen Modell? Ein frischer Prozessor. Samsung spendiert dem Flip 8 wohl den Exynos 2600 aus dem normalen S26. Möglicherweise kommt je nach Region auch der Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz. Das war es dann aber auch schon.
Mehr Leistung bringt im Alltag jedoch herzlich wenig, wenn die alten Baustellen unangetastet bleiben. Ich kenne das Spiel vom Flip 7. Das Ding hatte eine mäßige Kamera, überhitzte beim Fotografieren und die Lautsprecher klangen blechern.
Samsungs Antwort darauf? Gar keine.
Das neue Modell behält das bekannte Setup. Ein faltbares 6,9-Zoll-OLED-Hauptdisplay (120 Hz) und ein 4,1-Zoll-Außenscreen. Dazu die alte Dual-Kamera mit 50 MP Hauptsensor und 12 MP Ultraweitwinkel. Sogar der 4.300 mAh Akku bleibt identisch. Eine schwache Leistung.
Weniger Features für spürbar mehr Geld
Besonders absurd wird es beim Blick auf das Preisschild. Laut dem Leak soll das Flip 8 satte 198.000 Won teurer werden als das Flip 7. Das sind umgerechnet etwa 120 Euro mehr für exakt dieselbe Hardware. Ein extrem schlechter Deal.
Samsung spart sich die echten Innovationen lieber für die teuren Foldables auf. Die entspiegelte Display-Beschichtung? Bleibt den Fold-Modellen vorbehalten. Das Upgrade auf schnelles kabelloses Laden mit 20 Watt? Ebenfalls gestrichen. Das Flip 8 dümpelt weiter bei langsamen 15 Watt herum.
Für mich steht fest: Ohne echte Verbesserungen ist dieses Gerät reine Geldverschwendung. Ich passe dieses Jahr ganz entspannt.
Samsungs gefährlicher Sparkurs auf Kosten der Innovation
Samsung schaut nur noch auf die Marge. Die Flip-Reihe verkauft sich über das modische Design, nicht über die nackte Technik. Das nutzt der Hersteller schamlos aus, um Entwicklungskosten zu sparen und unentschlossene Käufer in Richtung der teureren Fold-Modelle zu drängen.
Doch diese Taktik ist extrem riskant. Während Samsung die Hardware einfriert und an der Preisschraube dreht, schläft die chinesische Konkurrenz nicht. Wenn das Flip 8 tatsächlich das letzte seiner Art sein soll, verabschiedet sich Samsung mit einem traurigen Winseln statt mit einem echten Paukenschlag.
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