Schluss mit Android-Müll: HyperOS 4 verändert für Xiaomi alles

Xiaomi verbannt für HyperOS 4 gigantische Mengen alten Android-Code und schreibt das System komplett in Rust und Flutter neu. Google verteilt derweil brav sein Android 17 im gewohnten Takt. Die Chinesen bauen ihre Software unter der Haube radikal um und streichen veraltete Entwickler-Kits ersatzlos.
Intern nennt der Konzern das Vorhaben ein reines „Zero-Legacy“-Framework. Ohne den alten Ballast sollen Apps spürbar schneller starten und Ruckler endgültig verschwinden. Ein digitaler Sichtschutz gegen neugierige Blicke kopiert dabei frech Samsungs Galaxy S26, arbeitet bei Xiaomi aber nur per Software statt über teure Hardware im Display.
Der Beta-Start im Sommer
Die erste Testphase startet im Juli oder August in China. Ein globaler Rollout dürfte im Oktober 2026 anrollen. Folgende Smartphones dürfen zuerst den neuen Code ausprobieren:
- Xiaomi 17: Das neue Standardmodell dient als logische Testbasis.
- Xiaomi 17 Pro: Erhält die Beta für die Entwicklung neuer Features sofort.
- Xiaomi 17 Pro Max: Das große Flaggschiff bekommt bevorzugten Support.
- Xiaomi 17 Ultra: Käufer des teuersten Modells testen erwartungsgemäß zuerst.
- Xiaomi 17 Max: Rundet die aktuelle Oberklasse im Testfeld ab.
- Redmi K90: Die Performance-Reihe darf überraschend früh mitmischen.
- Redmi K90 Pro Max: Bekommt den frischen Code ebenfalls direkt serviert.
- Redmi K90 Pro Max Champion Edition: Das Sondermodell erhält eine Sonderbehandlung.
Diese Geräte bekommen das Update
Die offizielle Update-Liste steht noch aus. Die folgende Aufstellung basiert auf den bisherigen Support-Versprechen der Marke und gilt als sehr wahrscheinlich.
Xiaomi-Modelle
- Xiaomi 17, 17 Ultra, 17T, 17T Pro: Die Speerspitze geht fest vom Start weg mit.
- Xiaomi 15, 15 Pro, 15 Ultra, 15T, 15T Pro: Besitzer der Vorgänger lehnen sich entspannt zurück.
- Xiaomi 14, 14 Pro, 14 Ultra, 14T, 14T Pro, 14 Civi: Diese Generation bleibt voll im Boot.
- Xiaomi 13T, 13T Pro: Die beliebten Preis-Leistungs-Könige erhalten die Software.
- Xiaomi Mix Flip: Das erste kompakte Foldable profitiert vom neuen Multitasking.
Redmi-Modelle
- Redmi Note 15, 15 4G, 15 Pro, 15 Pro 4G, 15 Pro+: Die wichtige Mittelklasse wird tief bedient.
- Redmi Note 15 Special, Note 14 4G, Note 14 Pro, Note 14 Pro+, Note 14S: Hier brennt beim Support absolut nichts an.
- Redmi Turbo 5, Redmi 15, 15 4G, 15C, 15C 4G, 15A: Die Budget-Klasse ist gut vertreten.
- Redmi A7, A7 Pro, A7 Pro 4G, A5: Günstigste Handys erhalten den schlanken Unterbau.
- Redmi Pad 2, Pad 2 Pro, Pad 2 9.7: Die Tablets nutzen das bessere RAM-Management.
POCO-Modelle
- POCO F8 Pro, F8 Ultra, F7, F7 Pro, F7 Ultra, F6, F6 Pro: Die Gaming-Modelle brauchen die Rust-Performance.
- POCO X8 Pro, X8 Pro Max, X7, X7 Pro, X6 Pro: Die Preis-Kracher gehen nicht leer aus.
- POCO M8, M8s, M8 Pro, M7 4G, M7 Plus: Diese oft vernachlässigte Klasse steht im Fahrplan.
- POCO C85, C85 4G, C85x, C81, C81 Pro, C81x, C71: Die billigsten Geräte tauchen vollständig auf.
- POCO Pad X1, Pad M1, Pad C1: Günstige Tablets runden das Riesen-Paket ab.
Die Kooperation mit Leica wandert tiefer ins System und bringt eine eigene Farbpalette für die Menüs. Am Ende entscheidet die Performance auf billigen Geräten wie der POCO-C-Serie über den Erfolg des Umbaus. Wenn Rust dort den RAM-Hunger bändigt und Ruckler eliminiert, hat Xiaomi alles richtig gemacht.
Quelle: Gizmochina
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