Skoda Epic gegen VW ID. Polo und Cupra Raval: Der neue Elektro-SUV im Check [Video]

Skoda schickt mit dem Epic ein echtes Schwergewicht in das Segment der kompakten Elektroautos. Obwohl er sich die MEB-Plus-Plattform mit dem VW ID Polo und dem Cupra Raval teilt, überragt er die Konzernbrüder deutlich. Mit 4,17 Metern Länge und einer Höhe von 1,62 Metern ist der Tscheche knapp 12 Zentimeter länger und 9 Zentimeter höher als der Wolfsburger. Das schlägt sich direkt im Nutzwert nieder: 475 Liter Kofferraumvolumen lassen die Konkurrenz alt aussehen. Typisch Skoda finden sich praktische Details wie ein variabler Ladeboden und ein spezielles Fach für das Ladekabel an der Rückbank.
Unter der Haube bietet Skoda verschiedene Leistungsstufen an. Der Einstieg gelingt mit 116 PS oder 136 PS, gekoppelt an einen 37 kWh LFP-Akku für rund 315 Kilometer Reichweite. Wer mehr Ausdauer benötigt, greift zum 57 kWh Akku mit 211 PS, der nach WLTP bis zu 430 Kilometer schaffen soll. Im ersten Praxistest bei kühlen 10 Grad pendelte sich der Verbrauch bei knapp unter 15 kWh pro 100 Kilometern ein. Ein technisches Highlight ist der Travel Assist 3.0, der erstmals im Konzern auch an Ampeln und Stoppschildern eigenständig hält. Zudem nutzt das System Schwarmdaten, um vor Bodenwellen oder Glätte zu warnen.
Trotz der technischen Nähe gibt es markante Unterschiede beim Laden. Während die Topversion mit bis zu 133 kW Gleichstrom zieht, drosselt Skoda die Basisvariante softwareseitig auf magere 50 kW. VW und Cupra erlauben hier bereits 90 kW. Auch bei der Bedienung geht Skoda eigene Wege: Im Gegensatz zum ID Polo verzichtet der Epic auf physische Tasten für die Klimatisierung. Dafür punktet der Skoda mit einem erwachsenen Fahrgefühl und hochwertiger Dämmung, die selbst bei der Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h für Ruhe im Innenraum sorgt.
Preislich sortiert sich der Epic zwischen 25.000 und 26.000 Euro ein. Damit liegt er auf Augenhöhe mit dem ID Polo und knapp unter dem sportlicher abgestimmten Cupra Raval. Während der Cupra auf Design-Elemente wie ausfahrbare Türgriffe setzt, bleibt Skoda bei klassischen Bügelgriffen. Der Epic richtet sich klar an Familien, die ein kompaktes SUV mit ordentlichem Platzangebot und modernen Assistenzsystemen suchen, ohne das Budget eines Oberklasse-Stromers zu sprengen.
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