Skoda Epiq: 35.000 Bestellungen sprengen alle Lieferzeiten

Der Markt für bezahlbare Elektroautos war jahrelang eine Wüste aus überteuerten Kleinwagen und kompromissbehafteten Kleinststromern. Dass der neue Skoda Epiq dieses Vakuum eiskalt ausnutzt, belegen die neuesten Zahlen der Automobilwoche eindrucksvoll: Satte 35.000 Bestellungen verzeichnen die Tschechen für ihren kompakten Stromer.
Damit stiehlt das Fahrzeug sogar dem konzerneigenen Schwestermodell VW ID Polo die Show, der mit immerhin über 30.000 Bestellungen ebenfalls erfolgreich gestartet ist. Bei Skoda spricht man offen davon, einen Nerv getroffen zu haben. Für Kaufinteressenten bedeutet dieser Ansturm allerdings eine harte Geduldsprobe.
Händlerpremiere im September, Auslieferung erst im Sommer
Das Schlagwort „auf Monate ausverkauft“ ist in diesem Fall keine Marketing-Übertreibung. Zwar steht die offizielle Händlerpremiere erst für Ende September im Kalender, doch die Produktionskontingente für das gesamte Jahr 2027 schmelzen bereits vor dem Verkaufsstart rapide dahin.
Wer jetzt unterschreibt, wird sein Fahrzeug realistisch betrachtet nicht vor dem kommenden Sommer auf der Straße bewegen. Die Kapazitäten im spanischen Fertigungswerk laufen bereits am Anschlag, um den unerwartet hohen Nachfrageüberhang abzuarbeiten.
490 Liter Kofferraum für 25.000 Euro: Das Erfolgsrezept
Der Grund für den Ansturm liegt im Datenblatt. Mit einem angepeilten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro und einer Länge von knapp 4,10 Metern stößt das Modell genau in die Lücke, die Käufer bisher vergeblich gesucht haben. Anders als die größeren MEB-Geschwister nutzt das Fahrzeug eine abgespeckte Frontantriebs-Plattform (MEB Entry).
Das spart nicht nur Produktionskosten, sondern schafft Platz: Trotz kompakter Abmessungen bietet der Wagen 490 Liter Kofferraumvolumen. In Kombination mit einer praxisnahen Alltagsreichweite von bis zu 400 Kilometern setzt das Modell etablierte Rivalen wie den Citroën ë-C3 oder den Renault 5 E-Tech unter gewaltigen Zugzwang.
Keine Zeit verlieren bei der Kaufentscheidung
Wer mit der Anschaffung eines kompakten Stromers liebäugelt, sollte den Termin Ende September zur Probefahrt zwar nutzen, die Kaufentscheidung aber keinesfalls auf die lange Bank schieben. Die Fertigungskapazitäten sind das Nadelöhr – wer zögert, rutscht in den Lieferzeiten automatisch weiter nach hinten durch.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
