Skoda Epiq: Die Ansage aus Tschechien für unter 26.000 Euro

Skoda Epiq
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH
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Skoda bringt im September den neuen Epiq für 25.900 Euro in den Handel. Das kompakte Elektro-SUV soll Kunden von klassischen Benzinern zum Umstieg bewegen. Für den tschechischen Autobauer ist dieser niedrige Einstiegspreis ein echtes Novum.

Der Wagen rollt im spanischen Werk vom Band. Skoda teilt sich die dortige Fabrik mit VW und Cupra. Diese gemeinsame Massenproduktion senkt die Kosten für die gesamte Plattform. In Tschechien fehlen der Marke aktuell schlicht die freien Kapazitäten.

Frontantrieb und LFP-Akkus gegen den Preisdruck

Der Epiq bricht mit einer alten Tradition der Marke. Der Stromer setzt als erster Elektro-Skoda auf einen reinen Frontantrieb. Bei den Batterien stehen den Käufern zwei unterschiedliche Technologien zur Auswahl.

  • Basis-Modelle (Epiq 35 und 40): Ein LFP-Akku liefert 38,5 Kilowattstunden Energie. Diese Chemie verträgt das tägliche Vollladen ohne schnellen Verschleiß. Die Reichweite liegt bei 310 Kilometern.
  • Top-Modell (Epiq 55): Diese Version nutzt einen klassischen NMC-Akku mit 55 Kilowattstunden Kapazität. Der Energiespeicher sorgt für maximal 440 Kilometer Reichweite.

Viel Platz im Innenraum aber lange Wartezeit an der Ladesäule

Die Karosserie misst kurze 4,17 Meter in der Länge. Das erleichtert die Parkplatzsuche in engen Innenstädten. Der Kofferraum fasst trotzdem beachtliche 475 Liter Gepäck. Das Ladekabel verschwindet in einem kleinen Fach unter der Motorhaube.

Das Cockpit dominieren ein 13-Zoll-Bildschirm und ein Betriebssystem auf Android-Basis. Apps wie Spotify oder Google Maps laufen direkt auf dem Monitor. Die Sitzbezüge bestehen komplett aus recycelten Plastikflaschen.

An der Schnellladesäule zeigt der Tscheche echte Schwächen. Der große Akku benötigt 24 Minuten von zehn auf achtzig Prozent. Diese lange Wartezeit sorgt auf Langstrecken für spürbaren Frust.

Skoda wird zum harten Konkurrenten für die eigene Mutter

Der Neuling positioniert Skoda endgültig als heimliches Zugpferd innerhalb des VW-Konzerns. Die tschechische Tochter zeigt den Wolfsburgern sehr deutlich den Weg zu bezahlbaren Stromern.

Der Hersteller meidet im Konkurrenzkampf mit China einen nackten Preiskrieg. Skoda setzt stattdessen auf das bewährte Werkstattnetz vor Ort. Zum Marktstart im Herbst muss jedoch die Software absolut fehlerfrei laufen. Ein ruckelndes System verzeihen die Kunden in dieser Preisklasse nicht mehr.

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