TSMC leidet schwer unter der beendeten Zusammenarbeit mit Huawei

In den letzten Jahren hat die Partnerschaft zwischen Huawei und TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) die Entwicklung von SoC enorm beschleunigt. Beide Hersteller haben von der Zusammenarbeit des jeweils anderen profitiert.

Im Mai 2019 nahm das US-Handelsministerium Huawei in seine Entity List auf, was dem Unternehmen untersagte, in den USA hergestellte Technologie zu kaufen oder seine Produkte im Land zu verkaufen. Es kann keine selbst entwickelten Chips herstellen oder Komponenten von Dritten importieren. Und besonders das Ende der Zusammenarbeit mit TSMC, die die von Huawei entwickelten Chipsätze produziert hatten, schmerzte Huawei ungemein.

Huawei war einer der größten Kunden von TSMC. Der letzte Kirin 9000-Chipsatz des Unternehmens wurde mit 5-nm-Technologie von TSMC entwickelt. Dieser Chipsatz wurde erstmals in der Huawei Mate 40-Serie und später auch faltbaren Mate X2 verwendet. Doch leider konnte TSMC nur eine begrenzte Stückzahl produzieren, deutlich weniger, als sich Huawei erhofft hatte.

Aufgrund von US-Sanktionen ist TSMC nun auch nicht in der Lage, mit Huawei Geschäfte zu machen, um die Herstellungsprozesse zu verbessern. 2019 lag Apple an erster Stelle der TSMC-Kunden und trug rund 24 Prozent zum Umsatz bei, während Huawei mit 15 Prozent an zweiter Stelle stand.

Auch 2020 belegte Huawei nach Apple mit einem Beitrag von 12,8 Prozent zum Umsatz von TSMC erneut den zweiten Platz. Doch 2021 wird es anders aussehen, von Huawei sind keine Einnahmen mehr zu erwarten.

Andere Hersteller werden natürlich die freien Kapazitäten übernehmen und die Umsätze zum größten Teil bringen. Was aber die Forschung an neuen Chips und die Verbesserung der Prozessorherstellung angeht, da fehlt Huawei TSMC enorm.

Quelle(n):
HuaweiAilesi

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Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines OnePlus 8T mit Android 11

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