Ungarn begrüßt Huawei zum 5G-Netzaufbau in Ungarn

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Der ungarische Außenminister hat am Dienstag den Weg für Huawei zur Teilnahme am 5G-Netzwerk-Ausbau des Landes geebnet. Damit wird Huawei dort also nicht an der Teilnahme gehindert.

Weltweit werden kontroverse Diskussionen geführt, ob man Huawei zum Ausbau des 5G-Netzes zulassen soll. Gerade, oder eigentlich nur die USA, bezichtigen Huawei der Spionage für die chinesische Regierung. Beweise dafür gibt es nicht.

Die USA behaupten, dass Huawei eine nationale Sicherheitsbedrohung darstellt und dem Unternehmen ein Handelsverbot auferlegt hat. Die USA drängen auch ihre Verbündeten, darunter Ungarn, Huawei zu verbieten, indem sie sich darauf berufen, dass die Ausrüstung des Unternehmens „Hintertüren“ enthält.

Ungarn hat jedoch gesagt, dass es keine Beweise dafür gibt, dass Huawei-Ausrüstung eine Sicherheitsbedrohung darstellen würde. Außenminister Peter Szijjarto kündigte bei einer Veranstaltung in China am Dienstag an, dass Ungarn Huawei in den 5G-Netzaufbau einbeziehen werde, berichtete Reuters.

Szijjarto sagte, Huawei werde bei dem ungarischen Aufbau mit Vodafone und der Deutschen Telekom zusammenarbeiten. Ungarns größte Telekommunikationsgesellschaft Magyar Telekom sagte, dass sie derzeit die 5G-Technologie bei mehreren Anbietern testet, darunter auch die von Huawei.

Magyar Telekom sagte aber, dass sie „jedoch keine Vereinbarung mit Huawei über den Aufbau ihres gesamten ungarischen 5G-Netzes getroffen“ habe.

In Deutschland ist man noch uneins über Huawei’s Teilnahme am hiesigen 5G-Netz. Auf Druck des Kanzleramts habe man Huawei zugelassen, doch viele aus der Regierung und der Sicherheit haben große Bedenken und halten das für einen Fehler.

Jörn Schmidt
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