vivo X500: Basis-Modell bekommt eigenes Kamera-Design

Vivo X500 Pro Max Farben mit Telekonverter Teaser
Quelle: Vivo
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Der Launch der vivo X500-Serie in China steht am 21. September bevor. Nach dem Design-Teaser zum X500 Pro Max hat vivo jetzt auch das Standard-Modell offiziell gezeigt – und das sieht klar anders aus als die Pro-Varianten.

Anders als beim Vorgänger X300 bekommt das X500 ein komplett neues Rückseiten-Layout. Ein großer kreisrunder Kameramodul sitzt links, der LED-Blitz liegt außerhalb dieses Kreises. Das gesamte Setup steckt in einem erhabenen rechteckigen Kameraplateau, das über die volle Breite des Gehäuses läuft. Die Rückseite selbst wirkt flacher und schlichter als bei den Pro-Modellen. Das Basismodell unterscheidet sich damit sichtbar vom X500 Pro und X500 Pro Max, die ein größeres rundes Modul und eine strukturierte Fläche darunter tragen.

vivo bestätigt gleichzeitig die Farben: Schwarz, Hellgrau, Hellrosa und eine Gradient-Variante. Die Pro- und Pro-Max-Modelle kommen dagegen in Orange, Grau, Weiß und Schwarz.

Kamera-Hardware bleibt nah am X300 Pro

Beim Sensor-Setup bleibt vivo beim Basis-X500 bewusst nah am Vorgänger-Pro. Das Standard-Modell nutzt denselben Hauptsensor und denselben Tele wie das X300 Pro: einen 1/1,28-Zoll Sony LYT-828 als Hauptkamera und eine 64-Megapixel-Lytia-610-Tele mit CIPA-5,5-Stabilisierung. Das ist keine radikale Neuerung, aber eine klare Ansage, dass das günstigere Modell nicht künstlich abgespeckt wird. Wer die Kamera-Leistung des X300 Pro schon kannte, bekommt sie hier im neuen Design-Gehäuse.

Ein Leak eines Demo-Geräts liefert weitere harte Daten. Das „About Phone“-Menü nennt einen Dimensity 9600M mit bis zu 4,21 GHz – dieselbe Peak-Frequenz wie der Dimensity 9500. Dazu 12 GB RAM, 512 GB Speicher, den eigenen V3+-ISP, OriginOS 7 und einen 7500-mAh-Akku. Das Display wird mit 6,59 Zoll angegeben, im Lieferumfang steckt ein 90-Watt-Netzteil. Das sind keine finalen Retail-Specs, aber die ersten greifbaren On-Device-Bestätigungen.

Pro Max bleibt der Kamera-Extremfall

Die Pro- und Pro-Max-Modelle behalten das vertraute große runde Kameramodul der X300-Pro-Linie. Nur das Pro Max wird offiziell mit optionalem Telekonverter-Kit gezeigt. Frühere Berichte sprechen zudem von 4K-Video mit 240 fps und 4K mit 120 fps plus HDR. Eine Interpolations-Technik soll Slow-Motion sogar auf 960 fps bei 4K bringen. Ein Geekbench-Leak zum Pro Max nannte bereits über 4000 Punkte im Single-Core mit einem MediaTek-Chip der 9600-Serie.

Das Basismodell positioniert sich damit klar darunter – nicht als abgespeckte Resteverwertung, sondern als eigenständiges Design mit der soliden Kamera-Hardware des X300 Pro. Die rechteckige Plateau-Lösung und der versetzte Blitz sorgen für einen eigenen Look, während Pro und Pro Max den klassischen großen Rund-Modul-Weg weitergehen.

Reservierungen laufen in China bereits. Der 21. September wird die Preise und finalen Specs bringen. International, inklusive Europa und Indien, soll die Serie später folgen. Bis dahin bleibt die wichtigste Erkenntnis: vivo trennt Design und Hardware-Stufen diesmal konsequenter als zuvor. Das X500 ist kein verkleinertes Pro, sondern ein eigenes Gerät mit neuem Rücken und bekannter starker Sensor-Kombi.

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