VW ID.3 GTI: Volkswagen plant sportlichen Elektro-Hecktriebler noch für 2026

Volkswagen bringt das legendäre GTI-Kürzel noch in diesem Jahr auf den kompakten ID.3. Wie Branchenkreise berichten, befindet sich die sportliche Variante bereits mitten in der Entwicklung. Bisher stand das E-Auto-Label GTX für die flotteren Modelle der Wolfsburger. Nun rudert das Marketing zurück und reaktiviert den bekannten Namen der Verbrenner-Historie für den Stromer.
Das bedeutet im Alltag: Mehr Agilität auf der Landstraße, aber kein brutaler Beschleunigungs-Wahnsinn. Die Entwickler mussten umplanen, weil sich die nächste Plattform-Generation SSP wegen Software-Problemen bis mindestens 2029 verzögert. Der ID.3 muss deshalb länger als gedacht die Stellung halten.
Kaum Mehrleistung zum GTX, aber neues Fahrwerk
Die reine Motorleistung unterscheidet sich nur marginal vom bisherigen Topmodell ID.3 GTX Performance. Der ID.3 GTI schickt ungefähr 340 PS (254 kW) an die Räder. Das sind lediglich 14 Pferdestärken mehr als beim aktuellen Spitzenreiter, der den Sprint auf Tempo 100 in 5,7 Sekunden packt.
- Reiner Heckantrieb: Die Kraft wandert komplett an die Hinterachse, um die Lenkung sauber zu halten.
- Traktions-Limit: Höhere Leistungswerte verkneift sich VW, da die Hinterreifen sonst beim Ampelstart nur haltlos durchdrehen würden.
- DCC-Dämpfer: Ein tiefgreifend überarbeitetes Sportfahrwerk soll für deutlich mehr Knackigkeit in den Kurven sorgen.
Klassische GTI-Optik mit Karo-Sitzen im Innenraum
Über einen speziellen GTI-Knopf direkt am Lenkrad schaltet der Fahrer die schärfsten Kennlinien für Motor und Dämpfung scharf. Außen verpasst VW dem Kompaktwagen ein modifiziertes Gesicht mit den typischen Wabengittern. Im Cockpit orientiert sich der Hersteller streng an den traditionellen Wünschen der Fans.
Die Passagiere nehmen auf hochgezogenen Sportsitzen Platz, die den bekannten Karostoff tragen. Bei der Software und den Assistenten bedient sich das Modell eins zu eins beim frisch aktualisierten ID.3 Neo. Konkurrenten wie der Cupra Born VZ bekommen damit hausinterne Konkurrenz aus Wolfsburg.
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