Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé: Elektrischer Dampfhammer mit 1.169 PS

Mercedes-AMG schickt im Sommer sein erstes komplett selbst entwickeltes Elektroauto in die Produktion. Das über fünf Meter lange AMG GT 4-Türer Coupé bricht radikal mit alten Konventionen. Statt klassischer Elektromotoren stecken im Gehäuse erstmals Axial-Fluss-Motoren für den Serienbetrieb. Drei dieser extrem flachen Scheiben-Antriebe wirbeln im Blechkleid: einer vorne als Booster, zwei an der Hinterachse.
Das bedeutet im Alltag: Brutaler Punch ohne die typische Gedenksekunde. Die Technik baut extrem kompakt, liefert aber im Vergleich zu normalen E-Motoren die dreifache Leistungsdichte. Branchenriesen wie Porsche mit dem Taycan müssen sich auf einen giftigen Konkurrenten einstellen.
In elf Minuten zurück auf der Piste
Das neue Flaggschiff basiert auf der maßgeschneiderten AMG.EA-Plattform und nutzt ein 800-Volt-System. Der Akku speichert netto 106 kWh und setzt auf eine aufwendige Öl-Direktkühlung für die 2.660 Rundzellen. Mercedes verspricht dadurch eine absolut konstante Leistungsabgabe ohne Leistungseinbrüche bei Dauerfeuer.
- Extreme Ladeleistung: Die Batterie saugt Strom mit mehr als 600 kW an passenden Ladesäulen.
- Kurzer Boxenstopp: Der Hub von 10 auf 80 Prozent Kapazität dauert gerade einmal 11 Minuten.
- Reichweiten-Radius: Nach WLTP-Norm sind je nach Version 597 bis 700 Kilometer drin.
Fake-V8-Soundgewitter gegen die Stille
Zum Verkaufsstart rollen zwei Varianten an den Start: der GT 55 mit 816 PS und das Topmodell GT 63 mit absurden 1.169 PS. Letzterer schnalzt in 2,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Erst bei 300 km/h riegelt die Elektronik mit dem optionalen Driver’s Package ab.
Damit die Stammkundschaft beim Umstieg keine Tränen vergießt, verbaut AMG im Modus „AMGForce S+“ künstliche V8-Geräusche und simulierte Gangwechsel einer 9-Gang-Box. Das System rüttelt sogar an den Sitzen. Wer den Unfug nicht braucht, schaltet im Race-Modus einfach auf maximale, lautlose Beschleunigung um. Das Cockpit dominieren riesige Bildschirme mit KI-Unterstützung durch Google Gemini und ChatGPT, während das Fahrwerk mit aktiver Wankstabilisierung und einer 6-Grad-Hinterachslenkung die Masse um die Kurven wuchtet.

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