VW ID. Polo: Elektro-Kleinwagen startet mit Comeback der Tasten [Video]

VW ID. Polo
Quelle: X/Twitter @jacktbernhard
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Volkswagen rückt nach dem ID.3 Neo das nächste Puzzlestück seiner Elektro-Strategie ins Rampenlicht. Am 29. April 2026 enthüllt der Konzern den ID. Polo offiziell, bevor der Stromer gegen Ende August in den Handel rollt. Besonders spannend: Im Innenraum korrigiert VW alte Fehler und schmeißt die nervigen Touch-Flächen am Lenkrad endlich raus. Echte Knöpfe und haptische Regler kehren zurück, um die Bedienung während der Fahrt wieder intuitiv zu gestalten.

Die neue Designlinie nennt sich „Pure Positive“ und soll durch hochwertigere Materialien wie Stoffbespannungen am Armaturenbrett überzeugen. Technisch nutzt der rund vier Meter lange Stadtflitzer die MEB+-Basis, was Features wie bidirektionales Laden (V2L) und echtes Ein-Pedal-Fahren ermöglicht. Das Infotainment wechselt zudem auf ein Android-Gerüst, was hoffentlich die bisherigen Software-Probleme der ID-Reihe endgültig begräbt. Preislich peilt Wolfsburg einen Einstieg bei etwa 25.000 Euro an, was den Kleinwagen für die breite Masse attraktiv machen dürfte.

Meiner Meinung nach kommt die Rückkehr zu physischen Tasten fast schon zu spät, rettet dem Wagen aber vermutlich die Ergonomie-Wertung. Interessant bleibt das interne Duell mit dem Cupra Raval, der auf derselben spanischen Produktionslinie entsteht, aber deutlich sportlicher positioniert wird. Gerüchten zufolge müssen Sparfüchse jedoch Geduld mitbringen: Zum Start liefert VW wohl erst einmal die Top-Version mit 155 kW (211 PS) und dem großen Akku aus.

Kurz nach dem Polo-Debüt folgt im Juli bereits der ID. Cross als kompaktes SUV-Pendant, um das Segment nach unten abzurunden. Wer kein Fan von riesigen Touchscreens für jede Kleinigkeit ist, findet im aufgeräumten Menü und den physischen Direktwahltasten des Polo hoffentlich ein Stück alte VW-Welt wieder. Ob die Haptik das Versprechen von „Pure Positive“ wirklich hält, wird der erste Praxistest zeigen müssen.

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