VW ID. Polo: Endlich wieder ein normales Auto – doch der Preis schmerzt

Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart steht fest: Wer einen elektrischen Polo bestellen will, muss tief in die Tasche greifen. Konkret liegt ein ordentlich ausgestattetes Exemplar mit brauchbarer Reichweite aktuell bei mindestens 30.000 Euro. Die viel zitierte Basisversion für 25.000 Euro bleibt vorerst ein Versprechen. Trotz dieses Preisschilds sind die Reaktionen im Netz nicht durchweg ablehnend – im Gegenteil.
Viele Nutzer bewerten den ID. Polo als ersten elektrischen Volkswagen, der sich wieder wie ein echter Volkswagen anfühlt. Mit dem Modell verabschieden sich die Wolfsburger von den sperrigen ID-Bezeichnungen und dem Design der letzten Jahre. Gleichzeitig ist klar: Der Verbrenner-Polo bekommt lediglich noch Pflege-Updates, eine komplette Neuauflage ist gestrichen.
In Foren und sozialen Medien dominiert Erleichterung über die Abkehr von den rundlich-futuristischen Jellybean-Formen, die etwa den ID.3 prägten. Den neuen Polo nehmen die Leute als unauffälliges, normales Auto wahr – für viele ein Kaufargument, das ihn sogar über den ID.3 Neo hebt. Ein User bringt es auf den Punkt: Wer extravagante E-Auto-Designs nicht mag, findet hier genau sein Fahrzeug. Gute Verkaufschancen werden ihm deshalb vorhergesagt.
Auch das Bedienkonzept versöhnt. VW setzt wieder auf physische Schalter und Tasten, nachdem die Touch-Wüsten der Vorjahre heftige Kritik einstecken mussten. Einzig die Lenkradbedieneinheit wirkt etwas klobig, das klassische Gesamtpaket gefällt dennoch. Im Innenraum lobt die Community, dass Wolfsburg auf Klavierlack verzichtet und stattdessen textile Bezüge sowie weiche Kunststoffe einsetzt. Das erzeugt eine wohnliche Atmosphäre und wird als rationaler Schritt gewertet. Der Kofferraum fasst 441 Liter – für ein Auto von vier Metern Außenlänge beachtlich.
Das große Aber bleibt der Preis. Viele Stimmen halten einen ID. Polo mit über 400 Kilometern Reichweite nur dann für attraktiv, wenn er unterhalb der 30.000-Euro-Schwelle liegt. Mit Kaufprämie oder Förderung könnte das für manche machbar sein. Zusätzliches Interesse weckt ein Leasingangebot, das pünktlich zum Marktstart kurze Bindungsfristen bietet.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Anmerkung zum Zitat: „Doch der Preis schmerzt!“ Auf den ersten Blick vielleicht. Aber wenn man den Verbrenner Polo vergleichbar ausstattet (stärkster Motor, nahezu beste Ausstattung) kommt man beim Verbrenner Polo auf einen Preis von ca. 37.000 €! Der elektrische ID Polo kostet vergleichbar zwar ca. 41.000 €, hat aber einen ganz entscheidenden Vorteil, denn er bietet zu diesem Preis 211 PS und nicht nur magere 116 PS wie der Verbrenner Polo! Und mal ganz abgesehen davon, dass der Elektrische nicht aus Tausenden von Teilen besteht die irgendwann defekt sind und ersetzt werden müssen, keinen Motorkrach und keine giftigen Abgase ausstößt, viel günstiger im Unterhalt ist und erheblich weniger unsere Umwelt belastet! Für mich wäre die Entscheidung jedenfalls vollkommen klar!