VW ID. Tiguan auf neuen Bildern: Volkswagen beerdigt den ID.4 und setzt auf bekannte Namen

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Quelle: Autospy
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Volkswagen krempelt seine Elektro-Strategie um und verabschiedet sich von der reinen Zahlen-Logik. Der ID.4 bekommt keinen direkten Nachfolger unter altem Namen, sondern wird durch den ID. Tiguan ersetzt. Diese Entscheidung markiert eine Kehrtwende in der Produktpolitik. Zukünftig nutzt VW wieder etablierte Modellnamen für seine Stromer. Den Anfang macht bereits in diesem Frühjahr der ID. Polo, gefolgt vom ID. Cross als elektrisches Pendant zum T-Cross. Der neue ID. Tiguan soll schließlich bis Ende 2026 offiziell Premiere feiern und im Werk Emden vom Band laufen.

Optisch orientiert sich der Neuling deutlich stärker am klassischen Verbrenner-Vorbild. Erste Sichtungen von Erlkönigen bestätigen ein kantigeres Design, das den rundlichen Look des aktuellen ID.4 ablöst. Die Front wirkt bulliger und das Profil entspricht eher einem traditionellen SUV. Auch im Innenraum zieht Vernunft ein. Volkswagen reagiert auf die Kritik der letzten Jahre und bringt echte physische Tasten zurück. Diese befinden sich am Lenkrad und unter dem zentralen 13-Zoll-Touchscreen für die Klimasteuerung. Ein 10,25-Zoll-Display hinter dem Steuer liefert dem Fahrer alle wichtigen Fahrdaten.

Technisch basiert das SUV auf der weiterentwickelten MEB+ Plattform. VW verspricht durch Fortschritte in der Zellchemie höhere Ladegeschwindigkeiten und mehr Reichweite. Zum Vergleich: Der aktuelle ID.4 schafft mit seinem 77-kWh-Akku bis zu 566 Kilometer nach WLTP. Spannend bleibt die Preisgestaltung. Durch den Einsatz von günstigeren Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) könnte der Einstiegspreis unter die bisherigen 40.000 Euro fallen. Das wäre ein notwendiger Schritt, um im dichten Wettbewerb gegen das Tesla Model Y oder den Hyundai IONIQ 5 zu bestehen.

Ob der Wechsel auf den zugkräftigen Namen Tiguan den gewünschten Erfolg bringt, wird sich zeigen. Volkswagen setzt jedenfalls alles auf eine Karte, um die Akzeptanz seiner Elektroautos zu steigern. Das vertraute Design und die verbesserte Ergonomie im Cockpit zielen direkt auf Bestandskunden ab, die mit der bisherigen ID-Serie fremdelten. Spätestens zum Marktstart werden wir sehen, ob die Mischung aus bewährter Tradition und moderner Technik ausreicht, um die Konkurrenz in die Schranken zu weisen.

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