VW ID.3 Neo: Stoppt jetzt endlich autonom an roten Ampeln

seitliche Frontansicht eines blauen VW ID.3 Neo
Quelle: Volkswagen AG
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Volkswagen spendiert dem kompakten Stromer mit dem Namenswechsel zum VW ID.3 Neo nicht nur eine frische Optik, sondern räumt bei der Software gründlich auf. Zwei der nervigsten Macken der bisherigen MEB-Stromer gehören damit der Vergangenheit an: unzureichende Rekuperation und stures Vorbeifahren an roten Lichtzeichen.

Erste Reallife-Tests und offizielle Daten zeigen, dass VW an den entscheidenden Stellen nachgebessert hat.

Connected Travel Assist stellt sich der roten Ampel

Das wurde aber auch Zeit! Wer im VW ID.3 Neo den Connected Travel Assist bei Tempo 50 im Stadtverkehr aktiviert, erlebt eine echte Premiere im Segment. Das System greift auf Schwarmdaten zurück, erkennt rote Ampeln selbstständig und zeigt „Ampel voraus“ im überarbeiteten 10,2-Zoll-ID.-Cockpit an.

Das Entscheidende im Alltag: Der Wagen verzögert völlig autark bis zum Stillstand – ohne dass ein vorausfahrendes Auto als Bremsanker nötig ist. Sobald die Ampel auf Rot schaltet, regelt die Assistenz die Fahrt sanft herunter.

One-Pedal-Driving kickt endlich das lästige Kriechen

Eine Dauer-Baustelle bei Wolfsburger E-Autos war die Halbherzigkeit im B-Modus. Bisher rollten ID-Modelle auf den letzten Metern stur mit Schrittgeschwindigkeit weiter. Damit ist jetzt Schluss: Das überarbeitete One-Pedal-Driving bremst den Wagen beim Lupfen des Fahrpedals spürbar aggressiver ab und bringt ihn komplett auf Null.

Kein Fußwechsel auf die mechanische Bremse mehr an der Kreuzung, kein nerviges Kriechen. Genau so muss sich modernes Ein-Pedal-Fahren im Stadtverkehr anfühlen.

Echte Lenkradtasten, AP350-Motor und LFP-Akkus ab 33.995 Euro

Unter dem Blech legt VW ebenfalls nach. Die ungeliebten Touch-Slider am Lenkrad fliegen raus und weichen echten physischen Drucktasten. Für den Vortrieb sorgt der effizientere AP350-Heckmotor mit 125 kW (170 PS) bis 170 kW (231 PS). Zudem halten robuste LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) in den Akku-Varianten mit 50 kWh und 58 kWh Einzug, während die 79-kWh-Topversion auf NMC-Chemie setzt.

Mit Features wie Vehicle-to-Load (V2L) mit bis zu 3,6 kW und einem Einstiegspreis ab 33.995 Euro schnürt VW ein extrem konkurrenzfähiges Paket. Dass Wolfsburg die Hausaufgaben bei Bedienung und Fahrassistenz endlich erledigt hat, ist die einzig richtige Antwort auf die erstarkende Konkurrenz.

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