iPhone 20: Dieses Jubiläums-Leak hat massive Lücken

Renderbild zum 20th Anniversary iPhone
Quelle: X/Twitter @heyitsyogesh
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Nächsten Monat steht Apples Fall-Event an, bei dem neben dem iPhone 18 aller Voraussicht nach auch das erste faltbare iPhone der Firmengeschichte enthüllt wird. Doch während wir uns noch auf diesen Umbruch einstellen, kursiert bereits ein Leak zu einem ganz anderen Meilenstein: dem iPhone-Modell, mit dem Apple 2027 den 20. Jahrestag des ersten iPhones von 2007 feiern könnte. Leaker Yogesh Brar hat auf X entsprechende Bilder gepostet – und die werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.

Was die Bilder angeblich zeigen

Auf den Renderings ist ein quad-curved Display vorne und ein ähnlich gebogenes Glas auf der Rückseite zu erkennen. Die zwei Kamerasensoren sitzen horizontal nebeneinander statt vertikal übereinander, wie aktuell beim iPhone 17. Noch auffälliger: Die Frontkamera soll als simpler Hole-Punch-Ausschnitt daherkommen, die Dynamic Island würde damit komplett verschwinden.

Das wäre ein massiver Bruch mit einem Feature, das seit dem iPhone 14 Pro im September 2022 fest zu Apples Software-Identität gehört. Live Activities, App-Benachrichtigungen, die komplette Interaktionslogik von iOS ist mittlerweile eng mit der Dynamic Island verzahnt. Ein Wechsel zum stinknormalen Hole-Punch, wie ihn Android-Hersteller seit Jahren nutzen, wäre für Apple software-seitig kein Klacks – das mal eben eine Iteration lang durchzuziehen, wirkt unwahrscheinlich.

Die Ungereimtheiten, die stutzig machen sollten

Und hier wird’s interessant: Auf einem der Bilder fehlt komplett der Camera-Control-Button, den Apple erst mit dem iPhone 16 im September 2024 eingeführt hat und der seitdem fester Bestandteil des Gehäuse-Designs ist. Auf dem zweiten Bild sitzt stattdessen eine seltsam platzierte Taste an der linken Gehäuseseite – Lautstärkewippe und Action-Button fehlen komplett.

Das sind exakt die Fehler, die entstehen, wenn generative KI-Tools auf Basis vager Zulieferer-Beschreibungen Bilder zusammenbasteln, statt echte Fertigungs-Daten zu visualisieren. Ich hab in den letzten Jahren genug solcher „Leaks“ gesehen, die sich am Ende als KI-Fantasie entpuppt haben – dieses Muster hier passt exakt ins Bild. Nehmt die Bilder also mit einer sehr großen Prise Salz.

Was wir über 2027 wirklich schon wissen

Spannender als die zweifelhaften Renderings ist der historische Kontext. Apple hat 2017 zum zehnten iPhone-Jubiläum das iPhone X eingeführt und dabei die Nummerierung bewusst gesprungen – parallel liefen die regulären Modelle iPhone 8 und 8 Plus. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Apple 2027 ähnlich verfahren und die Bezeichnung iPhone 19 komplett überspringen könnte, um direkt zum iPhone 20 zu springen.

Das würde ins Gesamtbild passen: Apple befindet sich gerade mitten in der größten Design-Transformation seit Jahren. Für das kommende faltbare iPhone berichten Bloomberg-Reporter Mark Gurman und Display-Analyst Ross Young von DSCC bereits seit Monaten über ein Außendisplay von rund 5,5 Zoll und ein Innendisplay von etwa 7,8 Zoll im aufgeklappten Zustand, mit einem Einstiegspreis, der laut mehreren Berichten deutlich über 2.000 Dollar liegen dürfte. Ob man sich das wirklich leisten will, ist eine andere Frage – aber es zeigt, dass Apple technologisch gerade an mehreren Fronten gleichzeitig umkrempelt.

Für das Jubiläums-iPhone 2027 ist es schlicht zu früh, um aus einem einzelnen, fehlerbehafteten Leak verlässliche Design-Schlüsse zu ziehen. Erstmal steht im nächsten Monat das iPhone 18 samt Foldable im Rampenlicht – das Jubiläumsmodell folgt frühestens in einem Jahr, und bis dahin werden mit ziemlicher Sicherheit noch etliche weitere, hoffentlich verlässlichere Leaks auftauchen. Bis dahin gilt: Skepsis ist Pflicht, nicht Kür.

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