VW-Offensive in Peking: Vier Elektro-Weltpremieren präsentiert

Volkswagen Group China 2026 Modelle
Quelle: Volkswagen AG
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Volkswagen richtet seine Strategie im Osten radikal neu aus und präsentierte im Vorfeld der Auto China 2026 vier neue Modelle sowie eine tiefgreifende Software-Offensive. Unter dem Leitspruch Entwicklung in und für China setzt der Konzern auf eine eigene elektronische Architektur namens CEA. Diese technische Basis ermöglicht nicht nur weitreichende Assistenzsysteme bis zur Stufe L2++, sondern integriert ab Ende 2026 auch einen fest verbauten KI-Agenten in die Fahrzeuge. Dieser digitale Begleiter soll weit über simple Sprachbefehle hinausgehen, Intentionen der Insassen verstehen und fahrzeuginterne Prozesse steuern, wobei die Datenverarbeitung zum Schutz der Privatsphäre lokal im Auto verbleibt.

Die Modellpalette wächst zügig an und soll bis zum Jahr 2030 rund 50 elektrifizierte Varianten umfassen. Ein wichtiger Pfeiler dieser Planung ist der ID. Aura T6, ein SUV der Mittelklasse, der als erstes Fahrzeug vollständig auf der neuen CEA-Struktur basiert. In der Oberklasse positioniert Volkswagen den ID. Unyx 09, eine fünf Meter lange Limousine, die bereits mit einem integrierten KI-Assistenten und hochmodernen Park- sowie Navigationsfunktionen ausgestattet ist. Während das Kompetenzzentrum Carizon bereits Lösungen für Autobahnfahrten in Serie gebracht hat, folgen im zweiten Halbjahr 2026 Funktionen für automatisiertes Fahren in der Stadt.

Auch im Premium- und Einstiegssegment gibt es Bewegung. Die Marke AUDI zeigte den vollelektrischen E7X, der in Kooperation mit SAIC entstand und Leistungen bis zu 500 kW sowie Allradantrieb bietet. Dieses Modell soll zudem das hochautomatisierte Fahren nach Level 3 einführen. Am anderen Ende des Spektrums bereitet die Marke Jetta mit der Designstudie Jetta X den Sprung von günstigen Verbrennern hin zur Elektromobilität vor. Ab 2027 plant der Konzern mit der Weiterentwicklung CEA 2.0 zudem, die Rechenleistung für Cockpit und Fahrfunktionen auf einer zentralen Plattform zu bündeln, um die Interaktion zwischen verschiedenen KI-Systemen weiter zu optimieren.


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