Windows 11 und Android Apps: Es geht los!

Windows 11 Logo
Quelle: Microsoft

Nachdem die Dokumentation für das Windows Subsystem für Android heute auf der Microsoft-Website entdeckt wurde, hat das Unternehmen nun offiziell bekannt gegeben, dass Android-Apps jetzt unter Windows 11 verfügbar sind, wenn ihr ein Windows Insider sind. Seltsamerweise muss man sich im Beta-Kanal und nicht im Entwicklungskanal angemeldet sein, um auf die erste Vorschau für Android-Apps unter Windows 11 zugreifen zu können.

Microsoft schreibt, dass es diese Funktion zuerst auf Versionen von Windows 11 testen möchte, die bereits für die Öffentlichkeit verfügbar sind, was darauf hindeutet, dass die Funktion getrennt von einem typischen Funktionsupdate erscheinen wird.

Wenn iht Android-Apps unter Windows 11 ausprobieren möchten, benötigt ihr zusätzlich zu den Basisanforderungen für Windows 11 noch einige weitere Systemanforderungen. Laut den von Microsoft veröffentlichten Anforderungen für Windows 11 benötigt man einen PC mit mindestens 8 GB RAM, einem SSD-Laufwerk und einem Intel Core i3-, AMD Ryzen 3000- oder Qualcomm Snapdragon 8c-Prozessor der achten Generation oder höher. Dies sind keine Grundvoraussetzungen für die Ausführung von Windows 11, aber diese braucht man für die Android-Apps.

Eine weitere Voraussetzung, zumindest im Moment, ist, dass die Region des PCs auf die Vereinigten Staaten eingestellt ist, und um auf den Amazon Appstore zuzugreifen, benötigt man auch ein Amazon-Konto in den USA.

Abgesehen davon muss die Virtualisierung im BIOS/UEFI Ihres PCs aktiviert sein, und man muss Teil des Windows Insider Beta Channels sein. Der Start ist mit einigen bekannten Problemen verbunden, z. B. zeigt der Microsoft Store keine Bewertungen für Amazon Appstore-Apps an und die Leistung schwankt, wenn mehrere Apps gleichzeitig ausgeführt werden.

Ursprünglich sollten Android-Apps zusammen mit Windows 11 eingeführt werden, aber die vollständige Einführung wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Derzeit wird mit einem Termin im Jahr 2022 gerechnet.

Quelle(n):
Microsoft

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