Xiaomi: Das Ende einer Ära – MIUI ist ab sofort Geschichte

MIUI 14
Quelle: Xiaomi
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Xiaomi zieht den finalen Stecker. Mit dem heutigen Tag erreicht das Redmi A2 zusammen mit der Plus-Variante den offiziellen Status „End of Life“. Damit verschwinden die letzten aktiven Smartphones vom Radar, die noch mit der klassischen MIUI-Oberfläche versorgt wurden. Der langwierige Übergang zu HyperOS findet somit nach rund drei Jahren seinen endgültigen Abschluss.

Eigentlich ist es verrückt, wenn man bedenkt, dass MIUI am 16. August 2010 das allererste Produkt der Chinesen war. Erst ein Jahr nach der Veröffentlichung der Custom ROM folgte die passende Hardware in Form des Xiaomi Mi 1. In der Spitze vertrauten über 500 Millionen Menschen weltweit auf diesen Android-Überzug. Wer damals sein Smartphone rooten wollte, kam an der Software aus Fernost kaum vorbei.

Ich finde es fast schon poetisch, dass ausgerechnet zwei Einsteiger-Geräte mit Android Go das Licht ausmachen. Während MIUI 14 die letzte große Ausbaustufe markierte, übernimmt nun HyperOS 3 auf Basis von Android 16 das Ruder. Xiaomi will damit die Zersplitterung der verschiedenen Firmware-Varianten beenden. Das Ziel ist eine nahtlose Vernetzung zwischen Smartphones, Smarthome-Gadgets und sogar dem neuen Elektroauto der Marke.

Meiner Meinung nach hat Xiaomi mit dem Namenswechsel geschickt davon abgelenkt, dass HyperOS optisch eigentlich nur ein „MIUI 15“ mit neuem Anstrich ist. Dennoch läuft das neue System spürbar flüssiger und belegt weniger Speicherplatz auf den Geräten. Die Ära der Bastler-ROM ist vorbei, Xiaomi ist im Massenmarkt der vernetzten Ökosysteme angekommen. Wer noch ein altes Redmi A2 nutzt, sollte sich nun langsam nach einem Nachfolger umsehen.


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