Xiaomi HyperOS 4: Kahlschlag beim Code und Liquid Glass für das Android 17 Update geplant

Xiaomi HyperOS 3 Übersicht
Quelle: Xiaomi
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Xiaomi bereitet für das dritte Quartal 2026 einen radikalen Schnitt vor. Während viele Nutzer noch auf das Basis-Update HyperOS 3.3 warten, das lediglich Android 17 stabilisieren soll, zielt HyperOS 4 auf eine komplette Neuerfindung ab. Laut aktuellen Leaks von Digital Chat Station und Smart Pikachu verabschiedet sich der Hersteller endgültig von den Altlasten der MIUI-Ära. Das Ziel ist eine sogenannte Zero-Legacy-Architektur. Das bedeutet im Klartext: Der alte Code fliegt raus. Stattdessen schreibt Xiaomi Kernanwendungen in der Programmiersprache Rust neu, was das System modularer und sicherer machen soll. Für flüssigere Animationen und ein einheitliches Bild über alle System-Apps hinweg setzt das Team zudem auf das Flutter-Framework.

Optisch steht uns eine bemerkenswerte Angleichung der großen Player bevor. Nach Apple mit iOS 26 und den Erwartungen an Googles Android 17 springt auch Xiaomi auf den Zug des „Liquid Glass“-Designs auf. Die Benutzeroberfläche dominiert künftig durch Transparenzeffekte, Tiefenebenen und flüssige Übergänge. Es wirkt fast so, als hätten sich die Design-Abteilungen in Cupertino, Mountain View und Peking auf eine gemeinsame Ästhetik geeinigt. Xiaomi versucht jedoch, durch die enge Partnerschaft mit Leica eine eigene Nische zu finden. Das Betriebssystem soll eine tief integrierte Leica-Farbpalette erhalten. Das betrifft nicht nur die Kamera-App, sondern das gesamte Interface inklusive Icons, Schattenwürfen und sogar dem Sounddesign, um die Optik hochwertiger Objektive digital abzubilden.

Der Fahrplan für dieses Mammutprojekt ist eng getaktet. Die aktuelle Beta von HyperOS 3.3 auf Geräten wie dem Xiaomi 17 Ultra dient nur als technisches Fundament für Android 17, ohne optische Spielereien. Das echte visuelle Feuerwerk hebt sich Xiaomi für das Release von HyperOS 4 auf, das zusammen mit der Xiaomi 18-Serie im Herbst erscheinen soll. Wer nicht am Beta-Programm teilnimmt, überspringt die Zwischenschritte und wechselt direkt auf die neue Glas-Optik. Besonders Besitzer von Mittelklasse-Hardware könnten profitieren, da das Schlankmachen des Systems den Ballast abwirft, der ältere Versionen oft träge wirken ließ.

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